Gruppenfoto_Zypern.jpg.1

Between England and Greece

Learning in a foreign language and in a foreign country can be exhausting… but also a really fulfilling experience.

Bild 1 klein.jpg.10Innovative approaches to improving learner engagement could mean a lot. The way our trainer introduced this topic to us was very helpful and I understood right away what I was about to face… some on line tools that could make my class funnier, more effective and up-to-dated.

After a few hours of travelling through Malta and Cyprus East, we got to our hotel. I was really looking forward to knowing everybody. Fortunately I got nice colleagues and a wonderful trainer. I think it could be boring writing a summary of the topics we went through, I rather like telling what I like the most on my first day: being aware of the importance of being a moderator, in a group, in your classroom. Getting to know the resource Padlet was very interesting. I was a bit exceptic about these kind of tools, but I have learned that they could help me fulfilling my goals in my class in an funny modern way, I can introduce different topics, invite my students to write their own comments and post videos and pictures that may be of everyone’s interest.

The first night was the hottest for me…

The second day started with a discussion about a video that I really liked… I even learned the TED Talks. It was about the flipped classrooms. A very interesting teaching way. Although we were aware of the disadvantages, the numerous advantages made me think that it is possible to give it a try and to try to seek for a mittel point. Old school teachers will not be able to accept this way of teaching but if you are a bit curious it could be very useful.

Bild 2 klein.jpg.2After having a quick breakfast we went on Wednesday on an excursion. Limassol is a nice city, just be careful with the left-hand-side traffic. The beautiful beaches and a nice promenade, the good food and its amazing Greek influence. It was the hottest day for me, but a very nice one.

On our fourth day we had to present our own hotel-made videos, although I tried my best It was not like I wanted to get. I have no problems talking in public, or performing a folklore dance on stage… but making your own video is not easy at all… It was a nice exercise and my colleagues were very nice with me. I talked about where to find Peruvian ingredients in Munich.

On Friday we learned how to use BYOD in our sessions and how to create games in Kahoot, later we were given our certificates. It was very pleased for me to see how everybody was expecting to get it. It was also very formal and we took some pictures. 

The days went very fast. I got to know very nice people there whom I would love to keep in touch with. I learned a lot. I would like to thank our trainer for sharing his know-how and being so patient with us.

The last evening rounded the whole trip. Beautiful people, beautiful faces.

Carina Huamani

IASSAS!

Eine Woche Schulung auf Zypern ist vorbei und ich bin voller neuer Ideen und Eindrücke wieder nach Hause gekommen.

Bild 3.jpgAuf der einen Seite war da der inhaltliche Input von unserem Trainer Wadud Sultan, der uns in diesen Tagen in die „Geheimnisse der innovativen Technologien in der Lehre einweihte“. Der Bogen spannte sich von den Grundlagen des Flipped Classroom bis hin zur Anwendung einzelner Tools wie z.B. Padlet, Edpuzzle und Kahoot!. Der Unterricht umfasste nicht nur praktische Übungen, sondern auch theoretische Grundlagen, sodass wir auch die Vorteile und die Nachteile bzw. Probleme der technischen Innovationen im Unterricht diskutieren konnten.

Zu den Tools in Kürze: ein flexibles Tool, um die Teilnehmer mit einzubinden, ist Padlet, das es ermöglicht eigene Bilder und Texte auf einem gemeinsamen „Bild“ zu posten und auch abzuspeichern und darauf auch später darauf zurückzugreifen. Dieses Tool eignet sich sehr gut um gemeinsame Poster zu eineBild 2 gedreht.jpgm Thema zu gestalten, z.B. kann jeder Teilnehmer den Weihnachtsbrauch seiner Familie/seines Landes in einem kurzen Text beschreiben und mit einigen Bildern ergänzen und das ergibt ein buntes Bild unterschiedlicher Weihnachtsbräuche, auf das jederzeit zu einem späteren Zeitpunkt darauf zugegriffen werden kann.

Sehr beeindruckt hat mich auch die Übungseinheit, in der wir ein kurzes Lernvideo drehen sollten: mit relativ kurzer Vorbereitungszeit und ohne zusätzliches Material sind sehr unterschiedliche Videos entstanden, in denen die cypriotische Flagge oder auch eine Pilatesunterrichtseinheit als Lernvideo entstanden. Ganz unterschiedliche Settings mit sehr unterschiedlichen Themen und einfach gefilmt mit einem Handy – das macht Lust auf mehr!

Bild 1 klein.jpg.6Bei Edpuzzle galt „Nomen est Omen“ – dieses Programm war tatsächlich ein „puzzling“ für mich, aber mit etwas (Nach-) Hilfe unseres Trainers ist es mir jetzt möglich Aufgaben an Teilnehmer zu stellen. Kahoot! Ist ein sehr motivierendes Quizprogramm, das auch in unserer Gruppe sehr anregend wirkte.

Neben dem IT-basierten Input war es sehr interessant, die Ideen der anderen Kollegen und Kolleginnen zu hören, die mir auch neue Ideen für die Anwendungen aufzeigten, so dass ich auch Anwendungspotential in Bereichen sehe, die sich mir spontan nicht erschlossen haben.

Bild 4 gedreht.jpgAußerhalb des Unterrichts gab es auf Zypern viel zu entdecken: Spannend war ein Trip nach Paphos – zur Kulturhauptstadt des Jahres 2017. Die vielfältigen Spuren der Antike geben einen Einblick in die wechselvolle Geschichte von Zypern und die Mosaike, die verschiedene Heldensagen darstellten, haben eine direkte Brücke zu meiner humanistischen Bildung aus der Gymnasialzeit geschlagen.  Aber auch der MarBild 5 gedreht.jpgkt in der nächstgelegenen Kleinstadt hat einige Überraschungen bereit gehalten. Neben den kulturellen Impressionen konnten wir auch noch ein bisschen Urlaubsfeeling mitnehmen.

Mit der Insel kurz vor der asiatischen Küste habe ich mich bisher wenig beschäftigt und habe jetzt zumindest einen Teil der kulturellen Schätze, des Lebens vor Ort und der Landschaft in meinem Europa-Portfolio aufgenommen.

 Gabriele Weidekamm-Rauscher

Zypern – Auf zu neuen Ufern…

Wenn man die Insel Zypern alleine unter historischen Gesichtspunkten betrachtet, scheint dies ein Ort zu sein, für den viele Monate nicht ausreichen würden, um ihn hinreichend zu erkunden. In gleicher Weise umfassend sind die vielfältigen Möglichkeiten des digitalen Lernens, die immer größeren Einfluss auf unsere Lebens- und Arbeitsweise nehmen. Für beides – die Insel Zypern, sowie einige ausgewählte Aspekte des digitalen Lernens – hatten wir gut eine Woche Zeit, die wir bestmöglich zu nutzen wussten, wie ich glaube.

Bild 1 klein.jpg.3Zusammen mit zehn weiteren Teilnehmern war es mir zu meiner großen Freude möglich, vom 31. Juli bis zum 04. August 2017 an dieser besonderen Blended Learning Usability Experience (kurz: BLUE) auf Zypern teilzunehmen.

Der Kurs, den wir in diesem Zusammenhang besuchen durften, trug den Titel „Innovative approaches to improving learner engagement“ und wurde von dem E-Learning Officer Sultand Wadud geleitet, der eigens für uns aus London anreiste, um uns verschiedene Aspekte des E-Learning nahezubringen, wobei der Schwerpunkt auf dem pädagogischen Modell des „flipped classroom“ lag. Hier geht man von der Theorie aus, dass der intellektuelle Vorgang des Lernens selbstbestimmt und in eigenem Tempo nicht mehr in der Schule sondern vielmehr zu Hause geschieht, meist mit Hilfe von Lernvideos. Die Stunden in der Schule hingegen, bei denen ein Lehrer anwesend ist, wird für Übungen, Diskussionen und Projekten genutzt. Rückblickend kann es nur als bedauerlich bezeichnet werden, dass unser eigener Unterricht in dieser Woche bereits um 14 Uhr sein Ende fand, da es sich bei Sultan Wadud – meiner Einschätzung nach – um einen hervorragenden Dozenten handelte. Ich persönlich hätte nämlich gerne noch länger gelernt und mehr Zeit in den Wissenstransfer investiert. Er verstand es ausgesprochen gut, die verschiedenen theoretischen Elemente mit Gruppen- und Partnerarbeiten zu variieren, so dass diese Woche nicht nur als abwechslungsreich sondern auch im Hinblick auf die Lernerfahrung und den Wissenszuwachs als wirklich fruchtbar anzusehen ist.

Nachdem uns bereits am ersten Tag die unterschiedlichen Funktionen und Möglichkeiten von Online-Foren auseinandergesetzt wurden, folgte Herr Sultan an den folgenden Tagen dem Muster, dass er uns eine bestimmte Form des E-Learning vorstellte und uns dann selbst mit der jeweiligen Plattform experimentieren ließ. Für mich persönlich war das ganz wunderbar, da ich selbst leider Apps und Plattformen nur dann verstehe, wenn ich sie auch direkt nutze.

Auf diese Weise erstellte jeder zuerst ein sogenanntes „padlet“, eine Pinnwand und hinterließ verschiedene Nachrichten auf den padlets anderer. Eine andere tolle Möglichkeit des E-Learning ist EDPuzzle, bei dem bereits vorhandene Videos (beispielsweise von youtube) bearbeitet und den Bedürfnissen des eigenen Unterrichts angepasst werden können. Es ist möglich, Fragen einzufügen, zu schneiden und selbst das Audio zu sprechen. Wirklich toll ist die Plattform Kahoot.it. Dort lässt sich ohne größeren Aufwand ein Quiz erstellen, an dem die Schüler / Teilnehmer mit Hilfe ihres Smartphones partizipieren können. Ich bin überzeugt, dass dies eine fabelhafte Möglichkeit ist, den Lernerfolg zu erhöhen, wenn ein gewisser Wettbewerbscharakter in den Unterricht eingebracht wird.

Neben diesen drei verschiedenen konkreten Beispielen, den Unterricht mit Hilfe von Formen des E-Learning zu beleben, war es aber eine andere Aufgabe, die die größte Herausforderung dieser Woche für mich bedeutete. Bereits am zweiten Tag nämlich sollten wir ein eigenes Lernvideo erstellen, das am folgenden Tag in der Gruppe angesehen und bewertet wurde. Es war nicht leicht, sich einen Gegenstand zu suchen, wissend, dass die anderen Teilnehmer ein kritisches Auge darauf werfen würden. Aber nur so war es möglich, zu erfahren, worauf man Rücksicht zu nehmen hatte und was es zu beachten galt: Der Gegenstand, das Licht, die Einstellung, spricht man deutlich genug, vielleicht zu schnell… Bedauerlich war, dass nicht alle Teilnehmer dieser kleinen Aufgabe nachkamen, denn stolz war ich schon ein bisschen, wenn ich sagen konnte: „Hey, jetzt habe ich mein erstes Youtube-Video gemacht!“

Sicher ist, dass ich alles, was ich gelernt habe, auch in meinem Unterricht einzubinden versuche. Ob es so leicht gelingt, wie es auf den ersten Blick erschien, kann man vielleicht bezweifeln. Dennoch ist die Digitalisierung unserer Bildungssysteme eine Entwicklung, die sich nicht aufhalten lässt. Jeder von uns sollte versuchen, einzelne Aspekte, Plattformen, Foren zu nutzen, um den Unterricht abwechslungsreicher zu gestalten. E-Learning sehe ich persönlich nicht als eine Bedrohung an, oder als eine Spielerei, sondern als eine zeitgemäße Antwort auf grundsätzliche Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Letztlich auch als eine Bereicherung des eigenen Methoden-Portfolios. Umso dankbarer bin ich allen Verantwortlichen des bvv, dass ich an dieser Bildungsfahrt teilnehmen durfte, welche meinen Horizont wirklich erweitert hat.

Torsten Tomenendal

Eine Woche Cypris Flipped in Eskopia Digitales Lernen auf einer Insel

BLUE-Zypern Reisebericht 29. Juli bis 5. August 2017 Eskopia/Limassol

Das Thema "Innovative Ansätze zur Verbesserung des Engagements der Lernenden" und „Flipped Classroom“ reizte mich sehr und Zypern ist politisch, wie kulturell eine interessante Insel.

Das BLUE Training übernahm Sultan Wadud von der Universität SOAS aus London. Er wurde vom ILC Learning Center Kolossi über Erasmus+ engagiert und zu seiner Unterstützung kam seine Frau Gul mit nach Episkopi.

Bild 1 klein.jpg.4Ich bin gemeinsam mit Torsten, Gabriele und Celia schon am Samstag in Zypern angekommen. Wir wollten am Sonntag eine Kulturtour machen. Aber aufgrund der ungewohnten Hitze nutzten wir den freien Sonntag und fuhren mit dem Taxi zur Ladies Mail, einem Strand bei Limassol. Das Mittelmeer ist sehr warm und die Wellen machten echt Spaß. Wir kamen auch in den Genuss einer sehr guten Fischplatte in der Strandbar.  
Rechtzeitig zum ersten gemeinsamen Treffen kamen wir mit dem Taxi wieder zurück ins Episkopiana Hotel und trafen in der Lobby auf weitere Kursteilnehmer. Am Abend waren dann fast alle Teilnehmer/-innen angekommen und wir trafen uns zum gemeinsamen Abendessen mit unserer Organisatorin Karolina Gladych des ILC.   
Wir genossen in bester Stimmung die laue Sommernacht auf der Terrasse am Pool unseres Hotels und kurz vor Mitternacht sind die letzten Teilnehmerinnen angekommen.

Das Seminar begann am Montag im Ballsaal des Hotels. Die Größe des fensterlosen Kellerraumes ermöglichte es unsere Tische halbkreisförmig um den Beamer anzuordnen. So konnten alle Teilnehmer ohne Einschränkungen Wadud’s Präsentation folgen. 
Zu Beginn bat Wadud uns, sich gegenseitig vorzustellen. Die einzelnen Paare mussten eine falsche Aussage mit einflechten und diese Aussage sollte erraten werden. Es war ein lustiger Einstieg in das Seminar. 
In Gruppe erarbeiteten wir das Für und Wider eines E-Learning Kurses. Sultan Wadud erklärte den Unterschied zwischen „Flipped“ und „Blended“ Learning.

Online gestütztes Lernen verlangt viel Selbstdisziplin und es erfordert vom E-Moderator viel Kreativität die Aufmerksamkeit der Schüler während des Kurses zu behalten. Wir lernten Padlet als starkes kostenloses Onlinetool kennen. 
Den Einstieg in Padlet ermöglichte Wadud uns schon vor Zypern. Einige von uns folgten seiner Bitte per E-Mail sich auf diesem Wege vorab vorzustellen und ihm seine Erwartungen in das Seminar auf der Pinnwand mitzuteilen. Es ist ein simple zu bedienendes online Programm und ohne Anmeldung nutzbar

Ein Highlight des Seminars war der Dreh eines eigenen Lehrfilms.  Alle Seminarteilnehmer waren im Besitz eines Handys und so teilten wir uns in 2er Gruppen und drehten am Dienstagnachmittag die Filme. Mit gegenseitiger Hilfe und viel Geduld luden wir unsere Werke auf Wadud‘s Tube Kanal hoch.

Bild 2 klein.jpgAm Mittwoch war eine Exkursion angesetzt. Wir waren uns einig, dass die Führung auf Englisch erfolgen sollte, da Wadud und seine Frau kein Deutsch sprechen. Das Ehepaar war hoch erfreut. Unsere Reiseleitung war witzig und erzählte mit viel Humor die Eigenheiten der Zyprioten und Eckdaten der langen Geschichte Zyperns.

Wir fuhren nach Limassol und sahen uns die Altstadt mit Markthalle an, die Burg nur von außen. In Kollosi trafen wir wieder unsere Organisatorin. Wir besichtigten die Burg und fuhren anschließend nach Kourion. Die Agora, das gut erhaltene Theater und das Haus des Achilleus. Im Anschluss fuhren wir ins Landesinnere zu dem kleinen Dorf Omodos.

Der Donnerstagvormittag war den gedrehten Filmen gewidmet. Wir waren alle sehr kreativ und einige sogar äußert witzig. Wir erörterten an Hand verschiedener Beispiele, was einen guten Lehrfilm ausmacht. Sprache, Ausstattung, Ausleuchtung und Inhalt. Im Anschluss sahen wir unsere Filme an und haben gegenseitig Kritik geübt.  Ein weiteres Tool für ein abwechslungsreiches online Lernen ist EDPuzzle. Wir konnten in unsere Filme Fragen einbauen und andere Teilnehmer einladen diese zu beantworten. Diese Plattform bietet den Trainern zusätzlich einen Überblick über den Lernfortschritt der Teilnehmer. 
Bild 3 klein.jpgDer Freitagvormittag war der letzte Seminartag. Wadud überraschte uns mit einem witzigen Onlinequizz Kahoot. Der Abschluss des sehr gut und abwechslungsreich geführten Seminars war die Übergabe der Zertifikate. Wadud und seine Frau übergaben uns mit dem Zertifikat ein Lebkuchenherz vom BVV und eine persönlich gewidmete Karte.

Nach dem Mittagessen sollten wir eigentlich unser Tagebuch auf Mahara führen und das Erlernte vertiefen, was nur eingeschränkt möglich war. Laut Hotelbeschreibung gab es ein WIFI, welches aber nur in der Lobby und im Ballsaal funktionierte. 
Das Hotel war voll ausgelastet mit EnglishCamp Jugendlichen aus Spanien und Russland und somit die Leistungsstärke des WIFI in der Lobby mehr als eingeschränkt. In den Zimmern stand nur ein ungesichertes Netz zur Verfügung, dessen Sendeleistung unter tags und abends ebenfalls sehr schlecht war. Unser Kursraum war im Ballsaal, welcher im Kellergeschoss des Hotels untergebracht ist. Dort konnten wir am Nachmittag nicht rein. Somit, war es schwierig mit Üben und Mahara. Offline geht aber immer. So habe ich mein Tagebuch am Handy für zu Hause vorbereitet. Ich hatte auch meine Spiegelreflexkamera dabei und so führte ich wie immer auch ein Fototagebuch.

Dank Gabriele wurde es uns an den langen Nachmittagen nicht langweilig. Eine kleine lustige Truppe von 6 – 8 Teilnehmer*innen interessierte sich an weiteren Ausflügen. So sind wir schon am Montag mit Wadud und seiner Frau nach Limassol und hatten nach einem langen Stadt- und Hafenspaziergang ein lustiges gemeinsames Abendessen in einem sehr guten Restaurant. Am Dienstagnachmittag sind wir zum EPISKOPI BAY. Dort drehte ich mit Ilona unseren Lehrfilm. Der Donnerstag war dann Ephos und Königsgräbern und den weltberühmten Mosaiken gewidmet. Am Freitag noch einmal Episkopi Bay und am Samstag hieß es Abschied nehmen. Zweimal sind wir im Dorf sehr gut essen gegangen und danach trafen wir uns im Hotel zum gemeinsamen Ratschen oder Karten spielen.  Heinz und Elvira kannten schon Episkopia, sie gaben uns ein paar gute Tipps und zeigten uns das Dorf.

Schade war, dass wir in unserem Hotel keine wirklichen Ansprechpartner hatten und keinen Kontakt zu Zyprioten außer dem Hotelpersonal. Wir lernten nichts über das Leben auf der Insel kennen. Der interkulturelle Austausch hat zwischen Wadud und seiner Frau stattgefunden. Ich würde mich über ein weiteres Training mit Wadud freuen.

Maria Meider

Zypern Sommer 2017

Tag für Tag, gelernt, gesehen, erlebt.

Bild 1.jpg.3Der Kursraum: Ein großer Kellerraum, ausgestattet mit ausreichend Steckdosen – leider keine Fenster. Die Verbindung zum Internet klappt nicht immer schnell genug, um eine reibungslose gemeinsame Arbeit zu gewährleisten. Der Trainer: Wadud Sultan ist ein sehr offener und angenehmer Dozent. Vom ersten Tag an bekamen wir ein gutes Gefühl, wie die Arbeit mit ihm ablaufen würde und wir haben uns nicht geirrt. Er war sehr hilfsbereit, ging gern auf unsere Fragen ein, half sofort bei technischen Schwierigkeiten und gab uns von Anfang an ein Gefühl von Sicherheit.

Die Teilnehmer: Erstes Treffen: alle waren sehr gespannt auf das Projekt und auf Zypern. Mit ein paar Ausnahmen sind wir zum ersten Mal auf dieser Insel. Vor Abreise habe ich mich etwas über das Land und die Einheimischen informiert und das hat mich schon positiv gestimmt.

Montag - Kurseinführung: Ein Überblick über Online Forums. Wir lernten, wie ein Kursleiter unter dem Model von G. Salmon geführt wird und wie Lerners Erfahrungen in Schritten beschrieben wird. In praktischen Aufgaben diskutierten wir über die Rolle des Moderators. Praktische Forum Szenarien mit Erkennung der Vor- und Nachteile wurden uns zur Diskussion vorgestellt. Damit bekommen wir ein Werkzeug in die Hand, mit dem wir an so eine Arbeitsweise herangehen können. Anschließend hatten wir einige praktische Übungen um das Gelernte zu testen. Padlet: Dieses Tool gefiel uns auf Anhieb - es ist leicht einzurichten. Wir lernten wie man eine Padlet Wall erstellt, ändert und exportiert. Schüler können ohne Registrierung eine „Padlet Wall“ erstellen und aktiv in der Klasse das Gelernte vertiefen. Der Moderator bekommt sofort ein Feedback, denn er kann an dieses Tool Fragen stellen. Die App erlaubt das uploaden von Dokumenten, Bildern etc. Alle Teilnehmer können dieses Tool auf jedem beliebigen Gerät verwenden. Nachmittags hatten wir frei. Die Mehrheit der Teilnehmer ist nach Limassol gefahren, andere bevorzugten zum Strand zu gehen – es war ja sehr heiß! Unser Dorf ist ruhig, bietet aber manch schönes, idyllisches Bild.

Dienstag - Flipped Classroom – Einführung in die Khan Academy. Tutorials, zum Lehrzweck, kostenlose Videos und interaktive AufgabeBild 2.jpg.1n über sehr viele Fächer stehen weltweit zur Verfügung. In Youtube konnten wir ein flipped video anschauen. Es folgte eine rege Diskussion über unsere Beobachtungen. Warum ist dieses flipped video von Nutzen für die Schüler? Was hat gut funktioniert? Das Material und die Aufgaben sind für die Schüler relevant, da sie in dem betreffenden Thema gerade arbeiten und, da es von deren Lehrer persönlich erstellt ist. In einem anderen Video analysierten und diskutierten wir über die Präsentation des Dozenten. Visuelle Beispiele, Körpersprache, Gestiken, Wiederholungen und Unterstreichungen machten aus einem kurzen flipped video ein Highlight. Das bringt Freude, sorgt für ein besseres Verständnis des Inhalts und motiviert zum Lernen und Ausprobieren.

Erstellen eines eigBild 3.jpg.3enen Videos – Wir erhielten die Aufgabe zur Ende der Stunde. Am Nachmittag genossen wir den Strand. Das Hotel befand sich weit vom Strand und es war immer schwierig Transport zu organisieren. Manchmal mussten wir ein Taxi nehmen, denn Buse verkehrten nicht regelmäßig. Taxis kosten aber pro Weg ca. 8,-€. Da einige Teilnehmern sich für einen Ausflug entschieden statt zum Strand zu fahren, erhöhten sich die Kosten für Taxis. Einmal hatten wir das Glück mit dem Kinder-Club-Bus des Hotels mitfahren zu dürfen. Abends genossen wir gemeinsam das Abendessen bei einem Dorf Tavern.

Mittwoch - Das war unser Kulturtag in Zypern! Gleich nach dem Frühstück starteten wir unseren Ausflug mit dem Bus. Unser Guide Deena war sehr gut vorbereitet und gab uns sehr fundierte geschichtliche Informationen. Wir konnten viele Fragen an sie stellen und sie erklärte alles auf eine sehr lebendige und sympathische Art. Durch ihre Fachkenntnisse und ihren Humor unterhielt sie uns auf dem bevorstehenden kulturellen Ausflug.

Wir fuhren zur mittelalterlichen BurBild 5.jpg.2g Kolossi, welche sich westlich der Stadt Limassol an der Mündung des Kouris-Flusses befindet. Das Gebiet und die Burg kann auf eine sehr bewegte Geschichte zurück schauen. Wir genossen den Besuch der mittelalterlichen Burg von Kolossi, die ein wichtiger Ort während der Kreuzzüge war. In früheren Zeiten war die Region um das Schloss sehr fruchtbar. Es gab sogar Baumwolle und Zuckerrohr-Plantagen. Dort befindet sich noch die Überreste eines Aquädukt und einer Zuckermühle. Wir besuchten auch die archäologische Stätte Kourion. Dort sind die Überreste eines Theaters das gegen Ende des 2.Jahrhunderts v. Chr. in den Stadthügel gebaut wurde. Dieses Theater wurde wiederholt durch seismische Aktivitäten zerstört und mehrmals auch wieder aufgebaut. Es war sehr interessant zu erfahren, dass es bis zu 3000 Besuchern Platz bietet. Das Theater besitzt immer noch eine sehr gute Akustik. Weitere Gebäude zeugen von einem bewegten Leben und geben Einblick in die handwerkliche, technologische und Kunst Fähigkeit der Menschen in jener Zeit.

Ein Besuch wert war auch das Dorf Omodos das in der Byzantinischen Epoche gegründet wurde. Omodos liegt etwa 42 km nordwestlich der Hafenstadt Limassol am Südhang des Troodos-Gebirges. Es ist als das Weindorf Zyperns bekannt. Die originalen Weinpressen konnten wir auch besichtigen. In der Ortsmitte befindet sich die im 19. Jahrhundert neu erbaute Klosterkirche Timiou Stavrou. Ihre Gründung geht bis in das 4. Jahrhundert zurück. Es heißt, dort wird eine Schädelreliquie des Apostels Philippus aufbewahrt.

Donnerstag - Wir erhielten am Dienstag die Aufgabe, ein Video zu einem beliebigen Thema aufzunehmen. Das Video sollte sehr spoBild 6.jpg.1ntan und ohne großartige Planung durchgeführt werden. Wir hatten wenig Zeit, um es zu schaffen. Vor dem Mittagessen, bevor der 2. Kurstag zu Ende ging. Wir waren sehr motiviert und begannen sofort mit der Arbeit. Unsere Videos wurden am Dienstag während unserer Freizeit hochgeladen. Leider war die Internetverbindung in einigen Hotelzimmern sehr schlecht. Aus diesem Grunde verbrachten einige unserer Klassenkameraden lange Zeit in der Hotellobby. Die Internetverbindung dort war besser und die Videos konnten hochgeladen werden. Die produzierten Videos, mit unterschiedlichen Themen, wurden am heutigen Tag im Klassenzimmer vorgeführt und besprochen. Was hätte anders gemacht werden können? Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre es einfacher und bequemer vorauszuplanen und wir hätten einiges einfacher umsetzen können. Trotzdem war das eine gute Erfahrung. Mein Kollege Michael Peter Höcke hat es aufgenommen und mit Beschreibungen versehen.

Hier mein (durch Hitze und Wind, ungeschminkt) Beitrag. https://www.youtube.com/embed/4Cm1rHmZBgc

Nach dem Mittagessen feierten wir den Geburtstag unserer Kollegin Gabrielle. Eigentlich hatte sie ja am Freitag Geburtstag, da sie aber gleich am Freitagvormittag abreisen musste, verlegten wir kurzerhand diese Feier.

Am Nachmittag fuhren einige Kollegen nach Paphos mit einem gemieteten Kleinbus und besuchten dort den archäologischen Park. Abendessen nahmen sie zu sich. Anschließend waren sie am Strand und kehrten später ins Hotel zurück. Ich war nicht dabei und hatte zusammen mit einer Kollegin ein ruhiges Abendessen in einem schönen Restaurant im Dorf.

Freitag - Nach einem Video Beispiel: https://youtu.be/GIU84hwv0K0 führten wir zu zweit eine Diskussion über die Vor- und Nachteile eines BOYD (Bring your own device) im Klassenzimmer. Danach folgte eine kurze theoretische Einführung in das SAMR Framework (Substitution, Modification and Redefinition), und in die Blooms Taxonomy. Handouts sorgten für eine spätere Lektüre, um unsere vorhandenen Kenntnisse über den Einsatz von Technologien im Klassenzimmer als neue Lerner Erfahrung zu verstehen. Es ging mit dem Programm weiter und wir bekamen mehr Informationen darüber, warum und wie man mit einem umgedrehten Klassenzimmer arbeitet. Es ging um Ressourcen, Vorbereitung und wie man Material erstellt. In diesem Sinne wurde uns das Tool „EdPuzzle“ vorgestellt. Interessante Beispiele stießen in unserem Kurs auf Begeisterung. Wir konnten uns im Anschluss eine Unterrichtstunde erstellen.

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Außerdem lernten wir wie man das vorbereitete Material postet. Auch das Kahoot Tool kann nützlich sein. Durch Multiple Choice, Bilder und Videos kann der Lehrer schnell ein Game erstellen. Die Lerners können mit den eigenen Geräten spielen. Sie interagieren miteinander durch einen gemeinsamen Großbildschirm. Das verbindet die Gruppe und bringt sicherlich unseren Lerners viel Spaß. Im Anschluss können Lerners eine Diskussion darüber führen und auch eigene Kahoots erstellen.

Das Tool eBild 7.jpg.1rfordert aber von Lehrers etwas Begeisterung und digitale Kenntnisse, um Games zu erstellen. Die Teilnahme-Zertifikate wurden uns feierlich überreicht. Nach dem Mittagessen war Strand angesagt und abends unsere Abschiedsfeier. DIese fand im Kava Tavern bei Live Musik statt. Wir saßen bei angenehmen Wetter draußen, mussten aber leider 2 Stunden auf unsere Essen warten, nahmen dies aber geduldig und mit Humor, denn die Stimmung war großartig!

Celia Dierl

Projektbericht BLUE Zypern

Anreise – Sonntag 30.7.

5.27 Uhr, es geht nach Zypern! Michael, meinen ersten Mitstreiter, traf ich gleich im Zug, da wir ganz zufällig den gleichen Zug und Flug gebucht hatten. Am Flughafen in Larnaka trafen wir dann noch Ilona um gemeinsam zum Hotel zu fahren, welches wir nach ein paar Diskussionen mit Bus- und Taxifahrer glücklich erreichten. Nach einer kurzen Pause ging es dann zum gemeinsamen Abendessen im Hotel mit dem Dozenten und seiner Frau, vor dem wir noch kurz Karolina Gladych , die Chefin  der Partnereinrichtung  ILC und Organisatorin des Workshops, kennen lernten.

Tag 1 – Montag 31.7.

Bild 1.jpg.2Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es im Keller des Hotels in den Ballraum, in dem unser Workshop stattfand. An unserem ersten Unterrichtsvormittag führe uns Wadud, unser Dozent, nach einem kurzen Kennenlernen in das Konzept des Online-Lernens ein. Anhand von Anschauungsmaterial stellte er die Arbeit mit Foren vor, erklärte die grundlegenden Schritte eines E-Moderators anhand derer die Teilnehmer motiviert werden im Forum zu partizipieren und vertiefte dies mit von uns zu lösenden Aufgaben. In der zweiten Hälfte des Unterrichts stellte Wadud uns „Padlet“ vor, ein frei nutzbares Internettool, welches wir bereits vor Workshopbeginn  einmal genutzt hatten und das sehr schnell und einfach verständlich ist.
Dem Vormittag folgte ein Nachmittagsbesuch in Limassol, welchen wir abends mit Wadud und seiner Frau Gul gemeinsam bei einem Festschmaus im libanesischen Restaurant beschlossen

 Tag 2 – Dienstag 1.8.

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns hauptsächlich mit dem Konzept des flipped classroom. Dabei ging es nicht nur darum, welche Kriterien gruBild 2.jpgndlegend sind, um einen flipped classroom zu ermöglichen, sondern auch darum, wie geeignetes Material gefunden und eingebunden werden kann. Den Rest des Tages verbrachten wir damit eigene flipped classroom Videos zu drehen, diese auf Waduds YouTube-Kanal hochzuladen und den 37°C im Schatten zu entgehen.


Tag 3 – Mittwoch 2.8.           

An diesem Tag gab es ausnahmsweise mal keinen Unterricht, sondern eine vororganisierte Kulturfahrt mit Führung. Angefangen vom Stadtkern in Limassol ging es über Kolossi zu den antiken Stätten in Kurion bis zum kleinen Bergdorf Omolos. Von der Führerin lernten wir nicht nur interessante Details der zypriotischen Geschichte, sondern z.B. auch wie Zypern zu seinem Namen kam und welche Bedeutung die zypriotische Flagge hat.


Tag 4 – Donnerstag 3.8.

Bild 3.jpg.2Heute beschäftigten wir uns kurz mit den Vor- und Nachteilen eines BOYD-Kurses, um dann die von einigen am Dienstag gedrehten flipped classroom Videos zu besprechen und wie diese eingesetzt werden könnten. Dies führte uns zum nächsten Onlinetool „ed puzzle“, mit dem vorhandene Videos geschnitten und bearbeitet werden können, um sie für den Unterricht bzw. flipped classroom nutzen zu können. Bild 4.jpg.2Am Nachmittag machte sich ein Teil unserer Gruppe mit Wadud und seiner Frau auf nach Pafos. Dort besichtigten wir die Königsgräber und den Archäologischen Park, um auf der Rückfahrt an Aphrodites Beach, laut Legende ihr Geburtsort, einen Sprung ins Wasser zu wagen.

 

Tag 5 – Freitag 4.8.

An unBild 5.jpg.1serem letzten Tag feierten wir erst einmal Gabrieles Geburtstag, bevor wir für den Workshop im Keller verschwanden. An diesem Tag stellte uns Wadud „Kahoot“ vor, ein Onlinetool mit dem ein Quiz erstellt werden kann, welches von den Teilnehmern nicht nur gleichzeitig gespielt werden kann, sondern auch eine nachherige statistische Auswertung ermöglicht. Zum Ende des Unterrichts wurde noch einmal alles durchgesprochen, was wir in der Woche behandelt hatten, und offene Fragen geklärt. Am Ende bekamen wir unsere Teilnehmerurkunden von Karolina Gladych überreicht.
Den Nachmittag verbrachte ein Teil von uns am Stand, um dann mit allen gemeinsam zum Abschluss Abendessen zu gehen. Hier trafen wir noch einmal kurz Karolina Gladych und genossen dann den Abend bei gutem Essen, Musik und Tanz.


Abreise – Samstag 5.8.

An Abreisetag versuchBild 6.jpgten wir noch einmal gemeinsam zu frühstücken, um uns dann langsam voneinander zu verabschieden. Schön war, dass sechs von uns fast zur gleichen Zeit flogen und wir uns einen Bus direkt vom Hotel zum Flughafen teilen konnten. Nach Verabschiedungen und gemeinsamen Pläneschmieden für zukünftige Treffen ging es nach Hause.


Fazit

Während des Workshops habe ich nicht nur gute Kontakte zu Kollegen aus anderen Volkshochschulen geknüpft, wir sind auch der Kultur und Geschichte Zyperns näher gekommen und haben gemeinsam neue Wege erkundet, Unterricht mit digitalen Mitteln besser zu gestalten. Ich freue mich schon jetzt, das im Workshop gelernte Wissen an meine Kursleiter weiterzugeben. Die Teilnahme an einem Erasmus+ BLUE Projekt kann ich nur empfehlen.

Karin Krafft

„Flipped classrooms“ auf Zypern

Bild 1 klein.jpg.12An der Fortbildung habe ich aus zwei Gründen teilnehmen wollen: Erstens wollte ich als Anfänger in EU-Projekten Programme wie dieses kennenlernen und ausloten, wie ich sie in der vhs Aschaffenburg implementieren könnte, wie solche Projekte organisiert werden und wie wir uns daran beteiligen können. Zweitens habe ich ein großes Interesse an neuen Unterrichtsmethoden und wollte wissen, wie die Methode flipped classroom funktioniert, wie sie gestaltet werden kann und auch hier schauen, ob sie an unserer vhs anwendbar ist, ob ich sie unseren Kursleiterinnen und Kursleitern vorstellen und empfehlen kann.

Was ich zunächst gelernt habe:

EU-Projekte finden in der EU statt, ohne spürbar anwesende Betreuung vor Ort, ohne den Austausch mit arbeitenden oder studierenden Menschen vor Ort. Sie sind vorrangig Urlaubsveranstaltungen, zu denen man sich gerne auch als Paar anmeldet und bei denen man den „Unterricht“ möglichst absitzt. Glücklicherweise gibt es Handys und Tablets, die bei einem Online-Projekt ja auch offen benutzt werden dürfen. Wir sind auch keine Kinder, die der Trainer von einem Tag zum anderen einfach umsetzen darf, damit wir mit fremden Personen arbeiten. Das wurde dem Trainer schnell ausgetrieben. Und Hausaufgaben gehören in die Schule und nicht in die Erwachsenenbildung, besonders wenn „Filmchen“ gedreht werden sollen.

EU-Projekte kann man ganz intuitiv planen, ohne die Infrastruktur vor Ort zu kennen oder zu testen. Ist ja nicht so wichtig bei Online-Seminaren, ob es eine stabile Internetverbindung gibt. WLAN im Zimmer braucht man nicht. Es genügt doch die Lobby im Hotel, nachdem die anwesenden Jugendgruppen, die das Netz tagsüber überlasten, sich ausgelinkt haben.

Insofern bin ich etwas sprachlos und enttäuscht von dem Workshop als EU-Projekt. Ich hatte mir Einblick in die Arbeitsweise vor Ort im besuchten EU-Land erhofft, Austausch mit wenigstens den Bewohnern des besuchten Landes (besser mit Menschen aus verschiedenen Nationen).

Der Workshop mit 11 mehr oder weniger Aktiven aus den bayerischen Volkshochschulen mit dem Trainer aus Bangladesh, der aus London eingeflogen wurde, hätte genauso gut in München oder Nürnberg stattfinden können. Dort hätte das WLAN vielleicht auch besser funktioniert. Aber diese Orte kennt man ja.Bild 2 klein.jpg.3

Was ich trotzdem mitgenommen habe:

Der Workshop selbst half mir sehr die Methode „flipped classroom“ zu verstehen. Ich habe padlet als ein großartiges Instrument für den Unterricht entdeckt und möchte auch weitere Instrumente, die sich für flipped classroom eignen, in der vhs zeigen und für deren Einsatz werben. Besonders gelungen fand ich, dass wir trotz des zeitlich arg beschränkten Rahmens des Workshops selbst viel ausprobieren konnten und dies danach gemeinsam besprachen.

Die Gruppe war zum größten Teil sehr engagiert und kooperativ. Das gemeinsame Lernen und Arbeiten hat sehr viel Spaß gemacht, es beschenkt immer mit neuen Ideen und anderen Sichtweisen. Und natürlich haben sich auch neue Kontakte ergeben. Wir haben in den wenigen Tagen auch ein wenig vom schönen Zypern gesehen, sind in der Mittagshitze zwischen alten Steinen herumgegangen, haben die Akustik in einem Amphitheater getestet und haben uns mutig in die Wellen der Ägäis gestürzt.

Jassas.

Michael Hoecke

Kommentare

michael peter hoecke
13. September 2017, 14:20

Wo sind denn die übrigen Berichte???

Torsten Tomenendal
13. September 2017, 14:24

Claudia meinte, die würde sie nach und nach einfügen. Kommen noch, soweit ich das verstanden habe.

Maria Meider
13. September 2017, 14:29

Ich habe es auch so verstanden.

michael peter hoecke
13. September 2017, 14:41

vielleicht gibt´s ja technische Probleme...

 

4 Kommentare