My BLUE Training in Ireland - An incredibly inspiring and informative week

How this beautiful country, its warm-hearted people, the professional training of the Celtic School of England exceeded by far my expectations.

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On Friday, 4th of August, we started our trip to Ireland and went by plane from Zurich to Cork. A shuttle bus brought us to Tralee, the small town where we would stay for the following 8 days. I was quite excited and felt a bit like a teenager participating in a school exchange trip (even though it was a long time ago, being 52 now). I was picked up by Joyce, a single mum and her 2 daughters. From the first moment on I felt welcome,  I have got two daughters of the same age at home. I really had a wonderful stay in their house and I have never had the feeling of disturbing or bothering anybody. Staying in a guest family has the huge advantage of getting to know a different country and culture much faster and more thoroughly. I realized that the average Irish family is definitely less wealthy than an average German family. For instance there are not many cars parking in the streets of residential areas, the houses are much smaller and more moderately constructed. However, Irish people are extremely friendly and adorable and their sense of humor is simply unbeatable.

Bild 2 klein.jpg.9The BLUE training week started with a cultural weekend for all 12 participants. Our group was made up of several English and German trainers, VHS headmasters and administrative staff, Claudia, who was responsible for the organization of the project and Alison our wonderful teacher trainer.

On Saturday morning a bus took our small group to the Dingle Peninsula, a place offering one of the most spectacular sceneries I have ever seen. We enjoyed breathtaking views of several beaches, the Connor Pass, mountain ranges and we also had enough time to stroll through the picturesque little town of Dingle with its colorful cafés, pubs and little shops.

Bild 4 klein.jpg.1On Sunday the weather was very Irish (rain and cool wind) and instead of going on a long hiking tour we opted for plan B. We went by bus to the Killarney National Park where we stopped at the “Ladies View” outlook offering a stunning view over the Killarney lakes. After that we took a short walk to the Torc Waterfall and to Muckross House, a lovely historical building in the National Park. When the weather got better we took a walk on the beautiful beach. In the afternoon we spent some time in Killarney, a major tourist centre where we admired St. Mary’s Cathedral and had some tea with scones and clotted cream.

The cultural weekend was not only very informative and invigorating for all of us but also strengthened our team spirit and we started the school week as a “real” team.

Our teacher Alison has the gift to create a learning atmosphere where everybody feels at ease and nobody gets bored. We literally hung on her lips and tried to collect as many of her wonderful inspiring teaching tips as possible.

Bild 3 klein.jpg.6In the afternoon we talked about the project that had to be presented at the end of the week. Since 5 of us are teachers, we formed a teachers’ group and decided to present the educational platform “Edmodo” to the rest of the class. We were very motivated and started to work on the project straight away.

The whole week was characterized by extremely qualified teachers of the CELTIC SCHOOL OF IRELAND (such as Alison, Brian and Daniel) and the highly motivating training they offered us.

Bild 5 klein.jpg.1We learned a lot about the Irish education system, teaching methods and how they can be implemented in our teaching on a digital basis. Brian explained to us, how he uses the Microsoft program OneNote for his daily teaching and how it saves him a huge amount of time.  He also introduced us to some fun stuff such as Kahoot or Quizlet where teachers can create their own little quizzes customized to the students‘ needs.

On Friday we presented our projects and everybody was amazed how much fun it is to use digital material in the classroom. We agreed upon the fact, that this week was just the beginning of a long journey towards digitalization in our daily teaching attitude but that we are all absolutely inspired and motivated.

This BLUE training was much more efficient than many other ordinary teacher trainings due to Alison’s highly professional training skills and her incessant commitment to her students. She accompanied us to the pubs in the evening after having taught us Irish folk songs so that we could sing along and she introduced us to the Irish culture in a very convincing and authentic way.

I will never forget this week in this wonderful country.

Heidi Merk

Blended learning in Ireland…

Im August 2017 nahm ich am Erasmus+ Mobilitätsprojekt in Irland, im County Kerry, in Tralee teil und konnte mich hierbei, mit dem mir bisher eher unbekannten Bereich des Blended Learning vertraut machen.


Ich erhielt wertvolle Eindrücke über die Kultur Irlands und konnte meine bisherigen Sprachkenntnisse auffrischen und erweitern sowie Lernerfahrungen im Bereich des Blended Learning sammeln.

Da ich selber nicht im Bereich der Lehrenden tätig bin (nicht unterrichte), aber im organisatorischen Bereich für Lehrende arbeite, war es für mich von großem Interesse einen Einblick auch dahingehend zu erhalten, wie Lehrende in der Praxis mit dem Thema Blended Learning umgehen und darüber hinaus mein bisheriges Wissen über Unterrichtsmethodik zu erweitern.

Sehr hilfreich waren mir hierbei die Erfahrungen und Berichte der anderen Erasmus+ Teilnehmer/-innen wie auch die von unseren irischen Dozenten, von der Celtic School of English, an welcher unser Unterricht stattfand. Untergebracht war ich bei einer Gastfamilie, die mich von Anfang an herzlich aufgenommen und die ganze Woche umsorgt und verpflegt hat. Beim gemeinsamen Frühstück und Abendessen lernte man sich kennen und es stellte sich schnell heraus, dass die Unterbringung in Gastfamilien den Aufenthalt in Irland für mich auf wertvolle Art und Weise abrundete, da ich auch nach dem Unterricht sprachlich gefordert war und durch die Gespräche in geselliger Runde sehr viel über das Land und deren Bewohner erfuhr.

Der Aufenthalt in Irland begann mit dem „Cultural Burst Weekend“ am Samstag und Sonntag, an welchem wir eine Killarney Tour zum National Park, dem Torc Waterfall und in die Umgebung unternahmen. An diesem Wochenende wurden wir sehr schnell mit der traditionellen irischen Musik, welche ein wichtiger und fester Bestandteil der irischen Kultur darstellt, bekannt gemacht. Dass die irische Geselligkeit ihrem Ruf gerecht wird, konnte ich bereits während der Ausflüge (wo uns im Bus typische irische Lieder vorgestellt und in der Runde gesungen wurde) sowie bei Livemusikabenden im Pub miterleben und genießen. Auch die Sprachkenntnisse kamen hierbei nie zu kurz und wurden durch Theorie immer wieder ergänzt, indem auch im Unterricht bestimmte Themen, hier sei als Beispiel die irische Musik genannt, wieder aufgegriffen wurden und die Gruppe dann beispielsweise Erklärungen und auch Arbeitsblätter zu den typischen irischen Instrumenten wie der Harfe und der Irish Uilleann Pipe erhielten.  Auch erhielten wir eine Einführung wie die Iren die englische Sprache in Hinblick auf für Irland charakteristische Eigenschaften - was das Vokabular, Redewendungen und die Aussprache betrifft nutzen. Hier sind einige Beispiele angeführt: “Aye” für “Yes”; “Yer hedz full a wee” für “you´ve got a vivid imagination”.

So wurde in dieser Woche sowohl am sprachlichen Kenntnisstand wie auch an der Grammatik und am Kommunikationsstil bzw. der Gesprächsführung effektiv gearbeitet. Die Gruppe beschäftigte sich mit Themen wie „Icebreakers“, Beispiele und Phrasen wie man seine Meinung durch Zustimmung oder Ablehnung besser zum Ausdruck bringen kann (fillers and hesitation devices).

Zur Feststellung des eigenen Kenntnisstandes wurde während der Woche auch ein Sprachtest durchgeführt. Es war mir möglich mein allgemeines Vokabular in dieser Woche zu erweitern und fachspezifisches Vokabular dazuzulernen. Hierbei fühlte ich mich besonders durch die Sprachschule professionell betreut und gefordert und deren erklärtes Ziel war es auch, unsere Ausdrucksweise in dieser Woche zu verbessern. Es wurde uns eine Teilnahme am regulären Sprachunterricht ermöglicht, in der ich einen Einblick in den Unterrichtsstil erhielt. Thema in diesem Unterricht waren u. a. Unterschiede im Vokabular des British und des American English, die Gestaltung und der Aufbau sowie die Teilnahme an einer Diskussion, welche v. a. im Hinblick auf die Anwendung bestimmter Phrasen und Grammatik, welche vorher im Unterricht durchgenommen wurden, vorbereitet werden musste.

Des Weiteren wurde der Gruppe im Unterricht das irische „Education System“ vorgestellt und auch anhand eines Beispiels (einem Stundenplan) näher dargelegt.

Da ich bisher nur wenige Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Blended Learning sammeln konnte war ich sehr am Umgang mit der Technik und dem Thema E-Learning interessiert. Am Anfang wurde erklärt was unter den Begriffen „Digital Nativ“ bzw. „Digital Immigrant“ zu verstehen ist. Es folgte eine Einführung in die E-Learning-Plattformen mahara und edmodo, welche über die ganze Woche, auch im Rahmen einer Projektarbeit genutzt wurden. Die Projetkarbeit, welche in Kleingruppen stattfand und als Vertiefung in das Thema diente, wurde am Ende der Woche der Gruppe vorgestellt.

Wie das Unterrichten mit Hilfe und unter der Einbeziehung von E-Learning-Plattformen aussehen kann, war Thema in verschiedenen Workshops/Stunden. So wurden Programme und Plattformen wie Microsoft ONE Note; Sway, Kahoot, Quizlet, deren Funktionen und eine mögliche Einbindung der Programme in den Unterricht vorgestellt. Kernpunkt hierbei war auch, wie die Teilnehmer/-innen von der Nutzung dieser Programme selbst überzeugt werden können und das Interesse daran geweckt werden kann.

Auch gab es einen regen Austausch in der Gruppe wie man Online Learning (bspw. Apps zu online Nachrichten, Formularen, Rezepten, Liedern) am besten in den (Sprach-)Unterrichtet eingebunden werden können.

Es stellte sich immer wieder die Frage, wie der Unterricht mit Hilfe der Technologie / des Digitalen gestaltet werden kann, welche Möglichkeiten bereits schon erprobt wurden, wo Probleme aufkommen und wie diese behoben werden können und wie Blended Learning eingesetzt und in den Lehr- und Lernbereich integriert werden kann.

So erfuhr ich sehr viel über moderne Unterrichtsmethodik und Techniken sowie deren Transfer in die Unterrichtspraxis. Auch im Bereich des Online Learning gilt es seine Teilnehmer/-innen dahingegen zu kennen, welche Fähigkeiten und Kenntnisse vorhanden sind, auch in Bezug auf Lesen und Schreiben, Textverständnis, Zuhören und Sprechen sowie deren Kenntnisstand im Umgang mit der Technik zu erfahren. Gerade zur Ermittlung des technischen Kenntnisstands scheint ein Präsenzunterricht zur Einführung in die Technik notwendig und wurde empfohlen. Im Austausch mit den anderen Kursleitern und Kursleiterinnen erhielt ich praktische Beispiele, welche digitale Materialien sich für den Unterricht anbieten und wo diese zu finden sind bzw. wie diese im Unterricht verwendet werden können und welche Rolle die Abklärung der Erwartungen und die Zielsetzung spielt und das es sich bei der Anwendung von Online Learning bisher meist um eine Erweiterung und Ergänzung im Unterricht handelte. In erster Linie, so erfuhr ich, ist es auch bei Online Learning wichtig, eine Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden herzustellen. Dies geschieht meist auch durch einen Präsenzunterricht, in welchem die Technik vorgestellt und z. T. Fragen hierzu abgearbeitet und beantwortet werden, wobei auch die Funktionalität der Technik vor Ort geprüft werden muss, um abzuklären ob die technischen Voraussetzungen gegeben sind.

Während des Aufenthaltes profitierte ich vor allem vom Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe und realisierte, wie wichtig es ist, sich dem Thema des E-Learnings zu öffnen und die Begeisterung, Neugier und das Interesse hierfür generell zu wecken. Ich erhielt eine genauere und fundierte Vorstellung davon, was dieser Bereich alles beinhaltet und ermöglichen kann sowie konkrete Hinweise und Hilfestellungen wie diese Aspekte auch in der Praxis und im Unterricht umgesetzt werden können. Außerdem erhielt ich in dieser Woche immer wieder neue Informationen zu "Teaching Methods". Die Lehrer dort konnten aufgrund ihrer eigenen Lehr- und Lerntätigkeit realistisch und praktisch berichten und mich für das Thema begeistern.

Gerade für meine jetzige Tätigkeit im Fortbildungsbereich und bei der Organisation von Seminaren und Veranstaltungen war für mich der Aufenthalt sehr hilfreich und wird mir auch dabei helfen professioneller auf die Belange meiner Dozentinnen und Dozenten, auch bei Fragen zum Thema Technik, einzugehen. Der kulturelle Aspekt kam nicht zu kurz und wurde durch den Aufenthalt in den Gastfamilien intensiviert, was den Aufenthalt in Irland einmalig machte.

Melanie Hector

“There is a method to my madness”

So the adventure began. On 4th August 2017, I was travelling to Ireland to attend a blended learning course at the Celtic School of English in Tralee, Ireland. To be frank: I had set my expectations fairly low, which I do in general to avoid disappointment. I was surprised by the sheer amount of interesting things I learnt and experienced during my stay abroad. It was just amazing…

We (Heidi and I) travelled to Zurich to catch a plane to Cork, Ireland. On the plane, we met two other participants of the course and Claudia, our boss. Everything went smoothly and we arrived at Cork airport on time. Other attendees who were travelling via London were not that lucky and missed their connecting flight in London. So it was only four of us hopping onto the shuttle to Tralee, where we arrived safely in the late afternoon. My „father for eight days“ picked me up and off I went to my new home. At the beginning, the prospect of living with people I do not know, sharing a bathroom and all those things, felt a little bit awkward. But it turned out to be a valuable experience as you deeply immerse into a different culture and there is no better way to get a comprehensive picture of a foreign country and its people. My host family was very friendly with a splendid sense of humourBild 1 klein.jpg.16 and I had plenty of opportunity to speak and to brush up my English. The next thing on the agenda was the „cultural burst“ weekend. On Saturday we went to the Dingle peninsula and on Sunday to Killarney. From there we went a few miles along the Ring of Kerry by bus, followed by a walk to a waterfall and to Muckross lake. Our teacher, Alison, told us much about the sights, points of interest, history, culture, the country and its people. Our first day at school was on Monday. We learnt a lot about teaching theory and Alison showed us ways to improve our fluency (e.g. through the use of question tags). I really liked her way of challenging us to be constantly alert during her lessons (e.g. through finding synonyms, work in little groups etc.). I also liked the idea of using warmers and coolers in learning very much. In addition, I learnt a whole lot of new words and phrases (e.g. to add a string to your bow, to be under the weather, there is a method to my madness). The other big thing was our project work. Five of us Bild 2 klein.jpg.7were to work jointly on a blended learning project. We very quickly agreed on a subject: introducing Edmodo to the rest of our class. Our “baby” had been born and we called it Project Blended. For me personally, Tuesday was the hardest day of the whole week. We had got so much input from all sides so that I felt a little bit exhausted. But this is the way it goes and somebody explained me that this dip in the learning curve is quite normal. In the evening we went to Betty’s Pub, where our teacher Alison took to the stage jamming with other musicians. So we experienced true Irish music culture at its best. By the way, the whole week was a perfect mix of theoretical learning, hands-on experience and gaining a deep insight into technical tools, the English or Irish language respectively, and not to forget the Irish way of living. On Friday, our last day at school, we presented our project to our peers and it was quite a success, I would think.

During this week I accumulated a lot of knowledge of digital technology and tools to use in the classroom (e.g. Edmodo, Onenote, Cahoot to name just a few). Before I came to Ireland to attend this course, I thought that I was pretty up-to-date with technology but this stay proved me wrong. Edmodo and Onenote are great tools for getting everything organised and, above all, centralised. Gone are the days where you would save all your valuable information at different places and try Bild 3 klein.jpg.3hard to find it when you would need it. Both tools are great for increasing the teacher’s effectiveness and, in the process, the learners’ outcome. What is equally important is that your students have fun while learning a foreign language. Fun is guaranteed with those tools as they offer a myriad of possibilities to embed, for example, YouTube videos, quizzes, polls etc. This way you add this special touch to your lessons and create an appealing learning environment where all the parties involved profit.

To put it in a nutshell: It was an extremely helpful course and a valuable experience for me, igniting a spark. And I will certainly keep the fire burning. Besides offering English courses incorporating my newly acquired knowledge I am seriously thinking about refining my knowledge of Edmodo and/or Onenote to offer a teachers’ training at my local Volkshochschule.

Special thanks to Claudia for organizing our trip.

Last thing to say: Alison you rock!

Corina Eß

The Mystery of the digital world

Die Idee, digitale Medien in Volkshochschulkursen zu integrieren, machte für mich von Anfang an Sinn. In zunehmendem Maße wird uns gezeigt, wie YouTube und digitale Anbieter sich zukünftig im Bildungsbereich engagieren werden und wie wichtig eine Öffnung in diese Richtung für unser Überleben ist.

Obwohl ich alles andere als ein „Digital native“ bin, sehe ich die Herausforderungen sich in die Thematik einzuarbeiten. Ich möchte diese Woche nutzen, um mehr über Digitales Lernen zu erfahren und eine Idee davon bekommen, wie ich das Thema für die VHS Marktoberdorf umsetzen kann.


Bereits in der Vorbereitung auf den Bildungsurlaub konnte ich wichtige Erfahrungen sammeln: 

1. Wenn man mit neuen Medien arbeitet, gibt es keine halben Sachen, d.h. man muss sich überall registrieren und alle Zugriffe gestatten. Ansonsten kommt man immer wieder an Situationen, wo nicht alle Funktionalitäten zur Verfügung stehen. Dies behindert das weitere Arbeiten.

2. Ohne aktuelle technische Geräte ist man aufgeschmissen, veraltete Technik frustriert nur.

3. Trotz Techniktest im Vorhinein konnte ich am Webinar nicht bis zum Ende teilnehmen. Technik bleibt unberechenbar.

Cultural Weekend und gegenseitiges Kennenlernen

Nach einem netten Empfang durch meine Gastmutter starteten wir am Samstag mit einem Ausflug zum Ausflug mit dem KleinbuBild 1 klein.jpg.15s über die Dingle Peninsula. Wir wurden von Alison, unserer Dozentin und Betreuerin der nächsten Woche, herzlich empfangen. Sie entpuppte sich als sehr inspirierende Persönlichkeit mit großem pädagogischem Geschick und Erfahrungsschatz. Wir erfuhren erstes über Irland. Sehr geschickt wurden wir aufgefordert, immer wieder unseren Sitzplatz im Bus zu wechseln, um uns gegenseitig kennen zu lernen. Die Gruppe besteht aus VHS Kursleitern und Administrationspersonal. Sehr interessant war auch, dass wir dreimal den Plan änderten, immer auf der Suche nach sonnigen Plätzchen mit spektakulären Ausblicken. In Irland ist das Wetter ein echtes Thema. Das erführen wir besonders am zweiten Tag unseres Wochenendes, da es in Strömen regnete. Wir besichtigten dennoch Killarney und durften erste Bekanntschaft mit der Irischen Musik machen.

 Bild 2 klein.jpg.6Erster Schulungstag

Wir wurden von Alison in die Woche eingeführt. Es wird jeden Tag einen theoretischen Input geben und jeder arbeitet an einem Projekt.

Für mich wichtiges:

- Beim Einsatz von Digitalen Medien muss man die Influencer gewinnen, keinen überreden, sondern inspirieren

- pädagogische Fähigkeiten sind höher zu bewerten als technische Fähigkeiten der Lehrkräfte

- gibt zwei wesentliche Kategorien für E-Tools: E-Portfolios (Sammelorte für Informationen) z. B. Mahara und Lernplattformen (=online Klassenraum) z.B. Moodle oder edmodo

- in Onlinekursen verändert sich die Rolle des Lehrers zum Moderator.

Die Findung eines gemeinsamen Themas für die Projektarbeit gestaltet sich als schwierig.

Zweiter Schulungstag

Ich nahm an einem Englischunterricht teil. Die Projektarbeit hat sich noch nicht gefunden. Highlight des Tages war der gemeinsame Pubbesuch.

Bild 3 klein.jpg.2Dritter Schulungstag

Es wurde sich darauf geeinigt, dass jeder sein persönliches Projekt in der Projektarbeit behandelt: Mein Thema lautet: How to introduce blended learning in my school. Außerdem lernten wir Onenote als E-Portfolio System kennen, was mich sofort überzeugte.

Vierter Schulungstag

Für mich wichtiges:

- Die Nutzung digitaler Tools bzw. die Teilnahme an einem blended learning Kurs muss einen klaren Nutzen für die Lehrkraft bzw. den Teilnehmer haben

- Bei der Präsentation neuer Tools muss man sich nicht selbst super auskennen müssen, sondern die Idee muss greifen und begeistern.

- in blended learning Kursen muss durch ein Treffen zu Beginn eine Beziehung unter den TN aufgebaut werden.

Fünfter Schulungstag

Es erfolgte die Vorstellung der Projektarbeiten und ein gemeinsames irisches Windhunderennen am Abend.


Ich gehe mit einer klaren Vorstellung, wie digitale Inhalte in unserer VHS umgesetzt werden können, aus dieser Woche. Ich habe einen Projektplan erarbeitet, der mir hilft, das komplexe Thema in Einzelmaßnahmen zu unterteilen. Alle Einzelheiten meines Aufenthaltes finden Sie unter meinem Blog in Mahara.

Diese Woche hat in mir ein grundlegendes Umdenken in diesem Bereich bewirkt. Darüber hinaus war sie auch im Persönlichen eine absolute Bereicherung. Der Austausch mit Kollegen außerhalb des Arbeitsumfeldes hat viele Dinge zum Laufen gebracht. Es hat sich ein bleibendes Netzwerk gebildet. Die pädagogisch herausragende Moderatorin Alison und die freundliche irische Lebensart hat diesen Bildungsurlaub zu einem bleibenden Erlebnis werden lassen.

Angela Isop

Best of BLUE-TRAINING in Tralee, August 4-12, 2017

In dieser Woche in Tralee durfte ich so viele großartige, unterschiedliche und in vielerlei Hinsicht bereichernde Erfahrungen machen und ebensolche Menschen kennenlernen, dass eine Seite zur Reflexion nicht ausreichen würde; deshalb habe ich mich für ein kurzes und persönliches „Best of ...“  entschieden (in ganz streng alphabetischer Reihenfolge):

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Best of administration-staff/teachers: Alison, Angela, Anne, Arne, Benedicte, Brian, Chris, Claudia, Corina, Fabienne, Heidi, Ines, Melanie, Peter, Sabine

Bild 2.jpg.3Best of cultural stuff: Blennerville Windmill, Castlegregory, Dingle, Dingle Peninsula, dog racing, Fungie trip; Irish night, private gig at Joan's cafe; Kerry County Museum, Killarney, Killarney National Park, Ladies View,   Lakes of Killarney, live music in the pubs, Muckross House, National Folk Theatre in Siamsa Tìre, Rose of Tralee, street musicians in Tralee, Torc Waterfall

Bild 4.jpg.4Best of digital tools*: Edmodo.com, Kahoot.com, Jing Screen Capture Tool, Mahara.vhs-bayern.de,  OneNote, Quizlet.com; Youtube.com, Sway.com („powerpoint on drugs“)

Best of hosts: Anne Trevorrow, Audrey Moran, Bridie Courtney, Caroline Brolly, Caroline Kennedy,  Joyce Diggins, Margaret Foley, Mary O'Sullivan, Mary Walsh Curtin,  Niamh Smith, Trina Wallace

Bild 3.jpg.4Best of knowledge*: Be authentic!; Bloom's taxanomy (no low order thinking in the classroom); digital literacy defines those capabilities which fit an individual for living, learning and working in a digital society (Beetham, 2010); get organized!; Frontalpädagogik vs. In Bewegung halten; imaginary projects (presented by Dan); ins kalte, digitale Wasser springen (Zeichnung von Peter); teachers before techies, ttt (teacher talking time); (lastly and most importantly:) „Our hearts beat for Europe“ (Danke, Claudia!)

Bild 5.jpg.3Best of quotations: Alison: „Never say nice!!“, (aber so schön im Pub:) „Nice to have you in the country, folks“; Benedicte: „Digital Dings ...“; Chris: „Tu' den Kurs nicht löschen, Sabine!“ Corina (am Telefon): „Wir sind leider in Irland!“; Ines: (bei Gruppenarbeit „launching a product“ nach dem plane crash bei Dan): „Hat das jetzt noch mit der Insel zu tun?“; Melanie: „Vergiss dein Handy nicht … Ach du meine Güte, da ist ja mein Tablet!“; Peter: „Ich habe mein Mahara-Passwort vergessen!“; (im Sean Og's): „We do not have wifi, talk to each other!“

Best of (about 50) pubs in Tralee: The Abbey Inn, Baily's Corner, Betty's Bar, The Blasket, Kirby Brogue Inn,     Paddy Mac's Pub,  Sean Og's

Best of songs taught by Alison: Katie (by Mary Black), Dirty old town (The Pogues), Isle of Hope (Sean Keane), Molly Malone (trad.)

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 Best of songs Alison had no time left to teach us: The Fields of Athenry (Paddy Reilly; rock version by The Dropkick Murphys: https://www.youtube.com/watch?v=sX500_5I2fM)

Best of technology lessons:* activities for digital lessons,  designing class material using IT, how to manage digital in your context, lectures and project work, mobile learning, teach with digital, using authentic materials

* Ich werde alles in meinen VHS-Kursen ausprobieren!!!

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Sabine Makosch

Blended Learning an der vhs – Einführung von entsprechenden Angeboten in Herzogenaurach

Die Notwendigkeit moderner Lernformen. Strategieentwicklung und Versuch einer Einführung von Blended-Learning-Angeboten an der eigenen vhs bis Herbst 2018.

Bild 3 klein.jpg.4Nachdem ich mit gemischten und sich widersprechenden Wahrnehmungen nach Tralee in Irland gestartet war, ist nun einiges verständlich geworden. Alison Boardman, unser Coach und hochengagierte Lehrkraft und Mitgeschäftsführerin der Celtic School of England, hat hieran einen großen Anteil.

Einerseits gilt es von nun an die bestehenden vhs-Angebote aufzufrischen und zu modernisieren, andererseits müssen neue Lernformen (Blended Learning) etabliert werden. Durch Gespräche und Praxisbeispiele wurde in Irland klar, dass alle, die mit der vhs Herzogenaurach zu tun haben, an der Etablierung neuer Lernformen ihren Anteil haben werden. Die drei Gruppen, die diese Konzepte tragen und bei denen sie Anwendung finden, sind im Wesentlichen die vhs-Leiter/die Verwaltung, die Lehrer und die Kunden. Wir alle erfahren unseren Alltag bereits in digitalisierten Umgebungen (Internetseite, online-Anmeldung, WLAN, Beamer, Facebook, Smartphone etc.). Dies gilt es zu verstärken, die vorhandene Affinität muss aufgenommen werden.

Bild 1 klein.jpg.17Diese Vorkenntnisse und neuen digitalen Möglichkeiten dienen im vhs-Kontext letztlich dazu, unsere Teilnehmer/-inne in der Anwendung der Tools zu „alphabetisieren“ (Stichwort Digital Literacy*). Vhs-Teilnehmer sind mehrheitlich vor dem Jahr 2000 geboren, sie sind damit Digital Immigrants, im Vergleich zu den nach 2000 geborenen Digital Natives. Durch die Einführung digitalen Lernens erweitern wir den ohnehin schon von digitalen Medien bestimmten Alltag unserer Kunden um den Bereich Bildung.

Bild 2 klein.jpg.8In Irland erhielten wir Einblick in eine ganze Reihe von Tools wie Apps für den Unterricht, soziale Lernnetzwerke (z.B. edmodo), E-Portfolio-Plattformen (Mahara), digitale Notizbücher (oneNote) und viele weitere.

Darum müssen wir

A) bestehende Unterrichtsformen (etwa im Sprachunterricht) auffrischen. Sprachenlernen gewinnt an Effizienz.

B) neue Konzepte entwickeln für modernes Lernen, also Blended Learning etablieren. Wir erweitern die bestehenden regionalen Lernerfahrungen um zeit- und raumunabhängiges Lernen.

In unseren schon gut ausgestatteten Räumen wird Technik erfahrbar. In Irland war zu erkennen, dass in staatlichen Schulen schon auf digitales Lernen gebaut wird. Wir konnten erleben, wie bereichernd digitale Medien (etwa WhatsApp) im Einsatz während des Unterrichts das Lernen und die Motivation positiv beeinflussen.

Die Auseinandersetzung mit Methodik und Didaktik digitalen Lernens zeigte aber auch die Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt. Von extremer Wichtigkeit ist die technische Schulung der Lehrer. Sie selbst müssen Vertrauen in die Technik haben, sie einwandfrei anwenden und in ihre Lernsettings umsetzen können. Allein mit der zeitgemäßen Ausstattung der Räume ist es nicht getan.

Die vhs Herzogenaurach muss sich für ein Lernportal entscheiden (etwa Adobe Connect/vhs Cloud), Lehrer müssen geschult sein, die gesamte Administrative muss unterstützen und wird Ansprechpartner sein. Meine nächsten Schritte sind: Recherche, ein Netzwerk aufbauen und stetig an der Etablierung von Blended Learning weiterarbeiten.

Der kulturelle Teil dieser Reise war sicherlich von sehr großer Bedeutung. Die Familie, bei der ich wohnen durfte, war sehr freundlich und aufgeschlossen. Die Pub-Kultur, die Landschaft, das kleine Städtchen Tralee - wirklich erlebenswert. Hier hatte der bvv und namentlich Claudia Graab ein gutes Händchen. Wir hatten eine sehr schöne Zeit und konnten uns gut kennenlernen. Sicherlich werden wir uns wieder treffen.

*) Digital literacy is the set of competencies required for full participation in a knowledge society. It includes knowledge, skills, and behaviors involving the effective use of digital devices such as smartphones, tablets, laptops and desktop PCs, the internet, social media for purposes of communication, expression, collaboration, advocacy and learning.

Dr. Fabienne Geißdörfer

Erfahrungsbericht BLUE-Training Irland August 2017


Vom 5. bis 11. August 2017 habe ich am BLUE-Training des Bayerischen Volkshochschulverbandes in Tralee (Irland) teilgenommen. Ziel der Blended Learning Usability Experience in der Celtic School of English war es, Methoden und Techniken des online-unterstützten Lernens zu vermitteln. Der Aufenthalt wurde durch die Projektleiterin des bvv und einen externen Experten für blended learning vor Ort begleitet. Die Unterstützung durch den Projektträger und die durchführende Einrichtung vor Ort waren zu jeder Zeit vorbildlich und haben den gesamten Kurs für mich zu einem vollen Erfolg werden lassen.

Bild2_klein.jpgDas BLUE-Training bestand aus insgesamt zwei Teilen, die passgenau aufeinander abgestimmt waren: Am 5. und 6. August haben wir ein cultural bust weekend absolviert und vom 7. bis 11. August ein teacher training.

Die ersten beiden Kurstage umfassten zum einen den Besuch der Halbinsel Dingle mit Stopps in Castlegregory, Connor Pass, Dingle, Slea Head und Annascaul. Während der jeweiligen Besich-tigungen haben wir eine Einführung in die irische Kultur und Musik erhalten sowie kleinere Vokabelspiele absolviert. Am zweiten Tag besuchten wir den Killarney National Park mit Stopps in Dunloe Gap, Killarney, Ross Castle, Tork Waterfalls und Muckross House. Es wurden die Inhalte des Vortages vertieft und zusätzlich ein kursorischer Einblick in die Geschichte Irlands gegeben.

Bild5_klein.jpg.1Die folgenden fünf Tage fanden in der Schule in Tralee statt, mit vereinzelten kleineren – das Lernen unterstützenden – Außenaktivtäten. Die Grundstruktur des Kurses war: jeden Vormittag zwei gemeinsame Unterrichtsblöcke zu den Themenfeldern Didaktik, Technologie im Unterricht, Digitaler Wandel sowie Lernmotivation bei Dozenten und Teilnehmern. Von den beiden Nachmittagsblöcken war jeweils einer für eine kleinere Projektarbeit im Rahmen des Kurses vorgesehen. Hier konnte variabel in Einzel- oder Gruppenarbeit gelernt werden. Der zweite Nachmittagsblock war nicht thematisch festgelegt. So haben die Teilnehmer aufgeteilt in 3er-Gruppen selbst an einem laufenden Sprachkurs teilgenommen, es wurde in einem Vortrag das irische Bildungssystem vorgestellt und es wurden Einführungen in Lernsoftware gegeben (z.B. MS OneNote, SnagIT, Sway). Die jeweilige Ausgestaltung der zwei Nachmittagsblöcke wurde am Vormittag besprochen, so dass für die Teilnehmer eine optimale Justierung auf die individuellen Bedürfnisse möglich war.

Über die Lernsoftware bzw. Lernmanagementsysteme Edmodo und Mahara wurde der Kurs fortwährend durch die Kursleitung begleitet. Bild4_klein.jpg.1Dies ermöglichte blended learning nicht nur theoretisch zu erarbeiten, sondern auch direkt im Praxisbezug zu erfahren. Durch vor- und nachbereitende Webinare wurde der Kurs abgerundet und es wurde insgesamt ermöglicht, den Einsatz von Technologie für den Unterricht in vielfältiger Weise ausprobieren und erfahren zu können sowie einen Transfer der Erlernten an die eigene Bildungseinrichtung zu ermöglichen.

Mein abschließendes Fazit zum BLUE-Training fällt ausgesprochen positiv aus. Die abwechslungsreiche Programmgestaltung und das regelmäßige Einflechten von kleinen Gruppenarbeiten oder Projektarbeit haben viele Blickwinkel auf das Thema blended learning ermöglicht. Alle modularen Elemente waren sehr gut aufeinander abgestimmt und die Fachkompetenz der Lehrenden war ausgesprochen hoch. Der organisatorische Rahmen war ausgezeichnet und hat erheblich zu einem nachhaltigen Erfolg beigetragen.

Arne Zielinski

BLUE on the Emerald Isle

Blended Learning in Tralee!

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Irland, die grüne Insel hieß uns mit freundlichen Menschen und wunderschöner Natur willkommen. Bild 7 klein.jpgSamstagmorgen trafen wir unsere Lehrerin Alison Boardman an der CSOE, der Celtic School of English. Sie hatte ihre Gitarre im Gepäck und dann standen "Cultural Activities" auf dem Programm, was leichtes Wandern und Bestaunen der vielen Kulturgüter hieß, aber auch ein gemütlicher Abend, den wir mit "Pub Crawling" verbrachten, inklusive Mitsingen der Lieder wie "Molly Malone", die wir tagsüber gelernt hatten.

Das Wochenende über besuchten wir Sandstrände und grün bewachsene Berge mit Schafen hier und da sowie Dingle, Killarney, Torc Waterfall, Muckross House, mit seinen bunten Gärten, Ross Castle und wurden über das Hibernoenglish, das Irish English, welches neben Irisch und Englisch in Irland gesprochen wird, aufgeklärt.

Bild 1 klein.jpg.14Pünktlich am Montagmorgen startete dann der Unterricht und wir wurden über verschiedene, sich ergänzende Lernmethoden informiert. Mittagspause hatten wir in der Lounge der Schule und die meisten von uns aßen den liebevoll, von unseren "Gasteltern" zusammengestellten Lunch und unterhielten uns angeregt mit anderen Studenten der Schule, die unter anderem aus Spanien und Frankreich nach Tralee kommen um Englisch zu lernen. Tralee hat ca. 24.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des County Kerry im Südwesten von Irland und hat eine Vielzahl von Geschäften und Pubs, ein Museum, das Folkloretheater Siamsa Tire und die weiße Blennerville Windmill. Außerdem ist Tralee für das „Rose of Tralee Festival“ bekannt, das im August stattfindet. Es gab also viel zu sehen und zu lernen.

Bild 5 klein.jpgWir wurden in die Projektarbeit eingewiesen und in Gruppen aufgeteilt um am Ende der Woche ein von uns gewähltes Projekt zu präsentieren. Im Laufe der Woche lernten wir hierzu verschiedene Blended Learning Methoden kennen, die die Lehrer/Sprachdozenten in unserer Teilnehmergruppe bei ihrem Unterricht unterstützen können. Als eine Lernplattform wurde uns Edmodo vorgestellt, mit der wir Unterrichtsmaterial erstellen, aber auch einiges Vorgefertigtes benutzen können. Brian, ein weiterer Lehrer der CSOE, führte uns in die endlosen Möglichkeiten von OneNote ein, welches er selbst in seinem Unterricht benutzt. Er ist dabei voll mit seinen Schülern vernetzt und diese können online ihre Hausaufgaben erledigen und einreichen. Brian hat hierbei Überblick darüber, ob und wann Aufgaben erledigt werden und kann seinen Schülern online Feedback geben. Auch stellte er uns Microsoft Sway vor, das er „PowerPoint on steroids“ nennt, da es sehr viel mehr Möglichkeiten bietet und vielfältigere Präsentationen möglich sind als bei PowerPoint. Auch hier kann man sein Lernmaterial teilen und anderen Lehrern zur Verfügung stellen, die dann bereits eine fertige Präsentation nutzen können um ihre zu ergänzen oder anzupassen. Ein Kahoot Quiz am Ende, bei der wir alle mit unseren Smartphones per App und Code mitspielen konnte, sorgte für Wieder-holung des Lernstoffes mit sehr viel Spaß und spielerischem Konkurrenzkampf unter den Teilnehmern. Apps wie diese können gut zur Auflockerung des Unterrichts benutzt werden, da auch hier die Fragen selbst erstellt oder auf vorgefertigte Fragen zurückgegriffen werden kann.Bild 8 klein.jpg

Ein Rollenspiel, „The Island“, wurde dazu benutzt uns nahezubringen, wie wir lebendigeren Unterricht gestalten können und hierbei Lerninhalte vermitteln, ohne uns nur auf das Kursbuch zu beschränken. Dan, der auch an der CSOE unterrichtet, zeigte uns außerdem die Möglichkeiten der Verwendung von Tools wie Podcasts und Youtube im Unterricht auf.

Am Freitag stellten wir unsere Projekte, an denen wir die Woche gearbeitet hatten, vor. Gleichzeitig war dies eine Wiederholung des über der Woche Erlernten. Gekonnt wurden die neuen Blended Learning Methoden, wie Edmodo, OneNote und Sway hierbei genutzt.

Am Abend folgte zum AbschBild 2 klein.jpg.5luss der Woche ein Besuch auf der Hunderennbahn, da auch dies zur irischen Kultur gehört. Für die meisten in unserer Gruppe war es der erste Besuch beim Hunderennen, was aber niemanden davon abhielt kleine Beträge auf den Sieg bestimmter Hunde mit speziell klingenden Namen zu verwetten. Einige hatten hierbei mehr Glück als andere aber jeder hatte Spaß und das eine oder andere Guiness oder Cider.

Der Abschied fiel dann ganz besonders schwer, da ich in dieser Woche wieder ein Teil Irlands wurde.  Vermissen werde ich meine Gastmama, die mir das Gefühl gab nochmal 15 zu sein und mich verwöhnte. Außerdem auch unsere Lehrerin Alison und ihr Team, die uns auf lebendige Weise mit Augenzwinkern und viel irischer Gelassenheit Blended Learning vermittelten. Vermissen werde ich die Freundlichkeit der Iren, die trotz schlechtem Wetter ihre gute Laune nicht verlieren und auch die Abende im Pub mit Gesang, Tanz, Guiness und guter Konversation mit den anderen Teilnehmern.

Bild 4 klein.jpgMitgenommen habe ich vielfältige neue Methoden und Ideen des Blended Learning, die ich selbst anwenden und an meine Mitdozenten weitergeben werde und möchte mich hierfür für diese einmalige Gelegenheit bei Claudia vom BVV und Erasmus+ bedanken. Our heart beats for Europe!

„Never say niceand „Erin go bragh!“

Christiane Smart