BLUE-Training Ireland October 2017 - the group

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Irland mit BLUE

Wie ich Mahara dann doch lieben lernte

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29.09.2017: Anreise München – Tralee

Es ging schon gut los. Eine Teilnehmerin verpasste zuerst das Flugzeug, anschließend bekam das Flugzeug keine Starterlaubnis. Nach über einer Stunde dann der Start mit verspäteter Landung in Dublin, sodass ich den gebuchten Bus nach Tralee verpasste. Der nächste Bus war total überfüllt, der Fahrer erbarmte sich aber meiner und nahm mich mit. Die ersten 50 km musste ich allerdings auf dem Boden des Busses sitzen. Kurz nach 23 Uhr Ortszeit dann Ankunft in Tralee, wo mich meine Gastmutter vom Bus abholte. Erstes Bekanntmachen, dann noch schnell ins Pub.

30.09.2017, Ausflug zur Dingle-Halbinsel und zum Food Festival in Dingle

Teilweise gewaltige Küstenlandschaft mit eindrucksvollen vorgelagerten Inseln, die auch als Filmkulisse für „Star Wars“ diente. Eine Insel schaut aus wie ein gewaltiger toter Mann, der auf der Meeresoberfläche liegt. Auf der Fahrt lernten wir unserer Projektleiterin Alison und ihre Gitarre kennen. Nach mehreren Medleys durch die Folk- und Rockgeschichte brachte uns Alison die inoffizielle irische Nationalhymne „Molly Malone“ näher. Gemeinsam gesungen und geschunkelt. Der Refrain ist ein Ohrwurm. Das Food Festival in der Stadt Dingle erlaubte tiefe Einblicke in die Ess- und Lebenskultur Irlands. Zum ersten Mal in meinem Leben genoss ich an einem Stand frische Austern –vermutlich war es das letzte Mal. Auf dem Festival traten auch irische Folksänger auf. Sehr gute Musiker, die mit Können und Lust ihre Lieder vortragen und dabei auf ein sehr aufgeschlossenes Publikum treffen, das gerne zuhört, gerne mitsingt und auch manchmal begeistert mittanzt. Abendessen dann bei meiner Gastfamilie, die ich von Anfang an in mein Herz schloss. Es wurde eine sehr schöne Woche mit ihnen.

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01.10.2017, Ausflug zum Killarney-Nationalpark und nach Killarney

Der älteste irische Nationalpark ist für naturverwöhnte Bayern nicht so aufregend. Der gerühmte Torc-Wasserfall erwies sich als ein den Berg herabstürzender Bergbach. Die kleine Wanderung durch den Nationalpark war aber dann landschaftlich richtig schön und bot gute Gelegenheit für interessante Gespräche mit den BLUE-TeilnehmerInnen. Die Gruppe wuchs zusammen. Gewaltig das inmitten eines Parks gelegenen Muckross House und das Ross Castle. Killarney zeigte sich dann als ein hübsches Touristen-Städtchen, wieder mit lebhafter Pub und Musikszene.

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02.10.2017, erster Schul- und Projekttag

Kleiner Sprachunterricht am Vormittag, tat meinem ziemlich eingerosteten Englisch sehr gut. Anschließend wählte die Gruppe ihre Projekte aus. Ich gehörte als „Manager“ zur Projektgruppe Mahara, die sich mit der ePortfolio-Plattform auseinandersetzen sollte. Am Nachmittag probierte die gesamten BLUE-Gruppe Mahara (Mahori, bedeutet „Gedanke“ oder „Denken“) aus. Ein vollkommenes Desaster. Die gemeinsam angeschauten Lernvideos waren nicht wirklich erhellend. Keiner von uns bekam eine wirkliche Ahnung von der Bedienung und auch vom Nutzen der Plattform. Erste Blog-Versuche am Vorabend waren teilweise gegen die Intention der Verfasser sofort öffentlich sichtbar, andere scheinbar in den Tiefen des Webs verschwunden. Die Projektidee war dann aber schnell geboren: Die Projektgruppe wollte ein einfaches und praxisorientiertes Manual für das widerborstige Portal erstellen. Am selben Nachmittag stellte Alison das wesentlich einfacher zu bedienende LMS „Edmodo“ vor, quasi ein Facebook für die Schule. Attraktiv, weil einfach zu bedienen. Datensicherheit aber gleich Null.

03.10.2017, 2. Projekttag

Am Vormittag wieder Englischstunde mit Alison. Leider sitzen in der Gruppe auch einige Englischlehrer, die nicht zur Hebung meines sprachlichen Selbstbewusstseins beitragen. Aber alle sehr nett. Ab jetzt versuche ich ohne „good“ und „bad“ als einsilbige Gesprächskiller auszukommen. Stattdessen fantastic, marvellous, brilliant, splendid bzw. ugly, horrible, bloody, tedious, malicious. Außerdem noch viele neue Redewendungen kennengelernt, z.B. to dip your toe in, to dive in. Anschließend Start der Projektarbeit: Erstellen einer Gruppe in Mahara aus Sicht eines Kursleiters. Langsam kommen wir der inneren Logik der Plattform näher. Am Nachmittag stellt uns Alison mittels Youtube das irische Erziehungssystem vor. Irland hat eine ungewöhnlich junge Bevölkerung und investiert sehr viel Geld in die Qualität der Bildung. Alle irischen Universitäten und Hochschulen gehören jeweils zu den Top 3% auf der Welt. Beeindruckend. Anschließend gibt es noch technology tips and tricks. Beeindruckend die Software „Snagit“ für Screenshots. Wir lernen auch Alisons „Gurus“ kennen: Russell Stannard (www.teachertrainingvideos.com) und Gavin Dudeney (Digital Literacy). Anschließend wieder Beschäftigung mit Mahara. Am Abend gemeinsamer Besuch des Pubs, in dem Alison regelmäßig auftritt. Nette Atmosphäre, einige lernten irische Volkstänze kennen, natürlich gemeinsames Absingen von Molly Malone. Sehr tiefer Einblick in die irische Seele.

04.10.2017, 3. Projekttag

Am Vormittag lädt uns Alison ein, anhand eines Fragebogens über ihren Unterrichtsstil unseren eigenen Stil zu reflektieren. Was gefällt uns an ihrem Unterricht, was könnte man besser machen, welche Konsequenzen hat das für unseren Unterrichtstil? (Am Abend schreibe ich dann auf Mahra meinen ersten Blog über Pädagogik und Technologie). Anschließend wertvolle Tipps und Tricks, wie man authentisches Material in den Unterricht einbinden kann, z.B. YouTube, newspapers, literature, commercials etc. Anschließend Projektarbeit. Erfolgserlebnis: Ich habe jetzt Mahara verstanden. Eine schöne Gruppenseite entsteht. Am Nachmittag Projektarbeit und dann unterhaltsames Sportraten in 2er-Gruppen: Anhand von YouTube-Videos, denen der Ton abgedreht wurde, mussten die TeilnehmerInnen ihren Partnern die gezeigten (spleenigen) Sportarten erklären, z.B. Schneeschaufel–Abfahrtslauf, The Cooper's Hill Cheese-Rolling u.a.

05.10.2017, 4. Projekttag

Alison und Rico stellt uns weiter Apps für den täglichen Gebrauch im Unterricht vor wie z.b. Kahoot, Mysimpleshow. Die Projektarbeit macht Fortschritte. In Form eines Blogs entsteht ein Manual mit vielen Screenshots. Leider kann aufgrund des Sicherheitskonzeptes von Mahara immer nur einer an dem Blog arbeiten, was die Sache ziemlich verzögert. Am Nachmittag dann ein Höhepunkt: Brian gibt uns sehr praktische Tipps und Tricks für einen modernen Unterricht. Er empfiehlt jeweils nach 30 Minuten (niemals die Unterhaltung mit den SchülerInnen aufhören) eine kleine Pause von 4-6 Minuten und zeigt uns die Vorteile der Verwendung von Office 365 und OneNote im Unterricht. Zudem kann man spezifisch für jede(n) einzelne(n) SchülerIn Übungen und Material verteilen. Am Abend dann ein Vortrag in der Hochschule von Tralee, in dem ein interessantes Sprachprojekt vorgestellt wird: Konversation von mehreren Menschen miteinander in der jeweiligen Muttersprache. Das klappt vorzüglich, wenn Sprachähnlichkeiten vorhanden sind und das Gesprächsthema (z.B. Begrüßung, Wetter etc.) allseits bekannt ist.

06.10.2017, 5 Projekttag

Die einzelnen Projekte werden vorgestellt. Es ist unglaublich, was die TeilnehmerInnen alles entwickelt haben. Sehr eindrucksvoll zeigt z.B. eine Valentina, wie Google Maps im Unterricht Verwendung finden kann. Das Projekt „Mahara Manual“ darf ich gemeinsam mit Susanne vorstellen. Ich glaube, wir konnten den Nutzen der Plattform darstellen und auch einige TeilnehmerInnen für die ePortfolio-Plattform begeistern. Rico regt an, eine englische Version zu installieren. Er will Mahara zukünftig in seinem Englisch-Unterricht verwenden. Am Nachmittag endlich Zeit für einen kleinen Spaziergang durch das hübsche Tralee.

07.10., 6. Projekttag: Abreise aus Tralee

In der Früh um 7 Uhr letztes Frühstück mit meinen lieben Gasteltern, ans Herz gehender Abschied. Fahrt mit dem Zug nach Dublin. Die Hauptstadt Irlands entdecke ich noch einen Tag lang, bevor ich am 8.10. nach Hause reisen muss.

Fazit: Mein Englisch ist besser geworden, mein interkulturelles Verständnis ist gestiegen, nicht nur für die irische Kultur. In unserer BLUE-Gruppe nahmen auch eine Spanierin und auch ein Brasilianer teil. Der Schwerpunkt lag aber eindeutig auf Mahara. Ich weiß nun, wie wertvoll die e-Portfolio-Plattform für die Dokumentation von Lernfortschritten ist und wie sie in den vhs-Alltag sinnvoll implementiert werden könnte. Ich werde die Software demnächst in meinem Philosophiekurs ausprobieren.

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Thomas Mandl

 

Far beyond Guinness and leprechauns

I have to admit that I knew very little about Ireland before this trip. Though I had heard amazing things about this country, my understanding was that Ireland was a cold, gray place. And I was very wrong.

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Upon my arrival in Ireland, the country’s scenic beauty was the first thing that struck my attention; and the longer I stayed there, the more I could see that this country has plenty of impressive natural wonders. From dramatic rock formations built by a giant (if you believe the legend) to towering sea cliffs and impressive forests, there’s plenty to get your camera snapping and your heart racing.

When I arrived at the Tralee railway station, my host dad Mike was waiting to pick me up and the first thing he did was to introduce me to my host dog Taylor and to the neighborhood’s beach called Banna.

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After visiting a few local pubs and trying a couple of original Guinness pints (it’s true, they taste different in Ireland), Mike drove me home so I could get some necessary rest. The next day was reserved for our first cultural tours: the Slea Head Drive and the food festival in Dingle.

On our bus tour the scenery was breathtaking. We saw the places where the last Star Wars movie was filmed and I was very impressed by the fact that the Irish coast has amazing waves. Though I have surfed in several different countries, I had no idea that Ireland was such a great surf spot.

At the food festival in Dingle, I was able to blend in and got to know some locals. They told me a lot about the local costumes and traditions and about the festival itself, which takes place only once a year! It was great that we had the opportunity to see the festival and try several different samples of the best food & drink the peninsula has to offer. All that, together with live music and cookery demonstrations along the taste trail.

After this long weekend of immersion into the Irish Gaelic language and culture, I was more than ready to start out our training in how to use digital technologies in the classroom. We had lessons from Monday to Friday and learned strategies to integrate technology in teaching. Besides having lessons in the mornings, we had time to work on our own project in the afternoon, which we had to present to the others on Friday. In the evenings, I either visited some of the local pubs or spent time with my host family.

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Several topics related to technology were covered. I particularly liked the lesson about using authentic material in teaching, in which we learned several ways to teach using videos and online news, and the lesson about mobile learning, where we learned about apps and games that can make teaching more convenient and fun. On Wednesday evening, we had the opportunity to attend a presentation given by Dr. Kristin Brogan about intercomprehension and interculturality for mobility, which is a fascinating subject. On Friday, we presented our project and were able to share what we had learned with the group.

I guess I can say that this trip to Ireland was an incredible experience in many different ways. Firstly, because of the knowledge that I gained about technology in teaching which is more and more becoming an essential element of my job. Secondly, because of the opportunity to be with other teachers and share knowledge and experience with them. This was a highly motivated group that was very eager to learn, and it was great to feel like a student again having them as peers. And above all, because having had real exposure to the Irish culture and learned so much about the Irish fiddling style, I have definitely grown as an English teacher.

All these three factors combined made this an unforgettable trip and gave me an extra boost in motivation. I couldn’t wait to get back to Munich and start using what I learned with my students. Because of that, the beginning of the winter semester was special and my students could definitely tell that there was something different about my teaching. It’s been three weeks now since I’m back and so far I have used a lot of the strategies that I learned in Ireland. What’s more, I’ve been able to share everything that I learned about the Irish culture and people with my students. At the end of the day, that’s exactly what I expected to gain from the BLUE project: an opportunity to improve my teaching skills and cultural awareness. Thank you!

Ricardo Büttner

My impressions about Ireland and the BLUE experience

I'd like to share my impressions through the following comments. I hope you enjoy them as I enjoyed the trip, the experience, the fact of being part of this group and writing this text!

29.09.2017

As it was planned, today is the day we are traveling to Kerry and meeting our host families. So I am going to write about that. From early morning on, I knew it was going to be an exciting journey. So I said goodbye to my colleagues and left for the airport. When I arrived at the airport, I crossed over migration and the bureaucratic stuff, which was pretty easy. Luckily, I have already met one colleague at Frankfurt airport and we met again at our destination airport (Kerry), this made everything easier. As soon as we reached Kerry we have talked to Anne because she was in contact with our host families. My host mum, Dawn Roberts, was already at the Celtic School of English waiting for me. That was very nice! Meeting Dawn's family and living with them was amazing! They are cool people and Dawn and her husband Brendon have beautiful and lovely kids, Marc and Adam, who love sports, especially Taekwondo. I was really enthusiastic to listen to the stories they told after the activity, so I could learn about something I didn't have any idea of before! The family was also hosting two more students: one guy from Dubai and one from Kuwait. So the house had a completely multicultural atmosphere! The first day I had my first impression of the school, the city and the countryside of Kerry. I will share a picture of the arrival in Kerry with you, the image of the green colour on the field. From my point of view, this colour represents Ireland.

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30.09.2017

We are already settled in Kerry. As part of our Cultural Weekend we started a journey to the sea on the beautiful west coast of Ireland. The landscape is amazing. We saw a mixture of high hills directly connected to the sea and the waves breaking in front of them. We were expecting to find landscapes like these, because they are typical for the area. However, we were not expecting to go to the toilet in in the middle of the road on the way back and find such a marvellous pottery shop! The Irish pottery was so natural and colourful in this place. For me it represented an important value of the tradition of the island. After that, we went to a Food Festival in Dingle. This is a nice town, close to the sea. Furthermore, it seems to be a town that lives from the sea. During the festival, we were able to try different types of food and we enjoyed salty and sweet dishes. My favourite so far, was the stick of grilled meat, even though the tortilla fish was really delicious! Finally, at the end of the day, we were committed to go to an Irish pub and meet Alison, who was going to be one of our teachers during the training. In the bar, we've tried the Guinness beer and listened to some cool and modern music while chatting and introducing ourselves in a more relaxed environment! I will share a picture of the Food Festival in Dingle with you, so you can see and appreciate the warm atmosphere of it!

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01.10.2017

Sunday. A nice and traditional day in the Irish culture. In fact, it was today when we properly got to know the people, the history and the popular songs, probably because we visited the city of Killarney, the second tourist destination in Ireland after Dublin. Firstly, we went trekking through the mountains in order to see the waterfalls and enjoy the nature. After a while, we reached the Mackross House, built in the middle of 1800s. After that, we saw the Castle over the river and the typical horse carriages. Finally, we went to the city and we discovering it by ourselves. Just by walking, talking with the music sellers, the chocolate makers and the books stores owners. Killarney is a town with a cool atmosphere, plenty of pubs and a lot of souvenirs shops! Unfortunately, they are so cute that you cannot decide which one to take! Aside from that, I won't forget to tell you that it is a very religious town, which I realized as I went to Saint Mary's Church immediately after the service. People were just greeting each, as a social custom. I was very interested in the storytelling, which is really important in the Irish culture, especially through songs and popular stories. That's why my favourite moment of the journey was singing some songs with Alison and then talking with the traditional sellers.  Of course, I will share a picture of the town and its people.

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02.10.2017

Monday. It was our first day of Celtic School of English, of our course related to learning languages through technology. Fortunately, the lesson was as I expected: full of tips on how to use technology, then, trying to think how we currently use technology in our own groups of students and how we'd like to improve our knowledge and skills. It was fun and dynamic! We took theoretic contents as well as practical ones and we worked in small groups in order to improve our ideas. The best we can do is to try and get tools, tips and tricks on how to manage technology and apply it with our students. Asides from that, we are lucky to have the opportunity to enjoy the amazing Ireland! I'll share a picture of a moment in class.

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03.10.2017 

Tuesday. It was the second day of the course. During the morning, we discussed technological tools and ways to help our students approach languages through digital devices. It was very interesting because all the information that we have already had from different backgrounds (as we are all interested in this topic) started to come together and organise itself in a kind of symphony of knowledge. By the afternoon, we were talking about Irish culture and we watched a video of statistics of the Irish educational system. Moreover, we read a text and we talked about some specific points, which were important for us. I was really surprised when I discovered Spanish is the first foreign language taught at schools. I am very interested in Irish culture and as it is the second time I have visited the country I feel like I already know some relevant information, what makes me feel pretty confident amongst my great colleagues! I'm looking forward to continuing learning about Irish culture and English language!  During the evening, we went to an Irish bar to listen to some live music! I am going to share a picture of the concert we went to!

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04.10.2017

It is already Wednesday. We are preparing our projects in order to present them on Friday. Every new thing we learn, every new step we take is very important and it increases our knowledge related to the field. Moreover, every point of view is really useful. Because of that, another teacher called Dan arrived today to show us different ways to use technology and videos during lessons. As I said, we have been working hard, and I will share a picture of that.

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05.10.2017

It’s Thursday and it feels almost like the final day. We had to finish our project, otherwise, how could we have presented it tomorrow? After hours of working in the group, each of us had an aspect to show. I was focusing on a grammar point called nominalisation to show an aspect of political discourse related to the idea of deleting agencies. Furthermore, how this kind of structure is used by media. Another teacher called Brian came to the lesson and he talked about new apps and strategies to use in class. It was very useful. During the evening, we went to a presentation at the college. The presentation was about intercultural connections and the importance to communicate in every context, every time we have a group of people from different countries and cultures. I am going to share a picture of the evening.

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06.10.2017

Friday and it's the day of the presentations. It's incredible how fast the week went by. The teacher saw I was a bit nervous, so she decided I had to go first. Well, I must admit that as soon as I started talking I was not nervous anymore and I applied all the technology I could. When I had finished, all my colleagues and the teacher said I did it very "professionally" (I love this word). After my presentation all the others followed and we received a present from the Bayerische Volkshochschulenverband and we said goodbye to each other. Finally, we went to the city, drank a beer and ate fish and chips, a speciality in Ireland. It was a great experience! I have travelled, learned, enjoyed and shared. Amazing!

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Vanesa Cotroneo

Mein Blue-Aufenthalt in Irland

Meine Inspirationen des immergrünen Landes

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Zeitig klingelte der Handywecker am Morgen des Freitags, den 29.09.2017. Die letzten Sachen wurden noch im Koffer verstaut und schon ging es auf zum Flughafen Frankfurt Hahn. „Natürlich“ hatte ich vergessen mich vorher einzuchecken und musste eine erste Strafe an Ryanair zahlen, in Höhe von 50 €, zumindest wurde hier dann noch nicht mein Übergewicht des Koffers beachtet, das sollte erst in Kerry bei der Abreise erfolgen, wieder 50€.

Vanesa hatte den selben Flug wie ich gebucht und dank WhatsApp haben wir uns schnell gefunden. Man benutzt bereits schon einige Technologien vom Handy, die mir durch die Reise nach Irland noch bewusster geworden sind. Nach circa 2 Stunden waren Vanesa und ich in Kerry, Anne hatte uns bereits per SMS geschrieben, dass wir am Ausgang in ein Taxi steigen und zur Schule kommen sollen. Gesagt, getan. Unsere Gast-Mütter warteten bereits auf uns. Der Empfang von Vanesa war sehr herzlich, ich dagegen hatte das Vergnügen bei einer Essigfresse ins Auto zu steigen. Trotz allem hatte ich ein schönes Zimmer und der Gast-Vater hatte sogar ein Lächeln auf den Lippen, als er beim Treppen hochtragen bemerkte wie schwer ein Koffer sein kann. Am Abend gab es dann mein erstes irisches Essen, das Leitungswasser dazu, tat mir leider nicht so gut. Traurig empfand ich es auch, dass ich allein mit der Gastmutter essen musste. Auf meiner Frage nach dem Gastvater kam nur ein Schulterzucken und die Auskunft, dass er abseits isst. Nun gut, schnell entschloss ich auch, einfach auf meinem Zimmer den Abend zu verbringen, als öfters ein lautes „Excuse me!“ zu hören war.

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Am nächsten Morgen wurde ich zur Schule gefahren, wo schon einige neue Gesichter auf mich warteten und der Guide Peter. Unsere erste Reise ging an die Küste beim Fischerdorf Dingle, bevor es später direkt zum Foodfestival nach Dingle ging. Dingle, bekannt durch die unterschiedlichen Farbanstriche der Häuser hatte an diesem Tag noch verschiedene Stände mit Essen und Trinken zu bieten, sehr köstlich. Auf der einen Seite „Gott sei Dank“ und auf der anderen Seite „Panik“, hatte ich nochmal kontrolliert, ob mein Handy noch da ist bevor es am Abend zum gemeinsamen Treffpunkt „Bus“ ging und schwups kam es zu meiner Panikattacke, das Handy war weg! Kann sich das jemand vorstellen? Man ist im Ausland, hat keine einzige Nummer im Kopf, um die Liebsten zu kontaktieren, man denkt an die ganzen Fotos, die noch nicht synchronisiert wurden, die Kontakte, die man verlieren wird, weil man sich nirgends die Nummer notiert hat und an den panischen Mann, der eine Krise kriegen wird, wenn er nichts mehr von mir hört! OH MEIN GOTT!!! Also alles schnell abgesucht, wo ich in der letzten halben Stunde war, NICHTS. Der Treffzeitpunkt am Bus war schon längst erreicht und ich hatte schon die schlimmsten Gedanken im Kopf. Da ist die liebe Simone nochmal zur Band und kam tatsächlich mit meinem Handy um die Ecke, mir sind tausend Lasten von der Seele gefallen! 1000 DANK, Simone!!! Zurück in Tralee, ging bei der Zubereitung des Abendessens der Feuermelder los und es gab dann Salat und Pommes, da ich kein großer Pommes-Fan bin und ich noch satt von Dingle war, ging nicht viel vom Essen rein. Hella war so nett und hat mich zum abendlichen Pub-Besuch abgeholt und musste leider auch sofort feststellen, dass es eine sehr angespannte Situation im Haus gibt. Trotzdem war dann der Pub-Besuch sehr entspannt und gemütlich, kurz war sogar Alison da, um sich als Lehrerin für die Woche vorzustellen, eine sehr nette Person. Um 24 Uhr ging es zurück zu den Gastfamilien mit dem Taxi.

Am nächsten Morgen stand dann Hella vor der Tür und meinte, ich habe alles geregelt, wir fahren jetzt zum Ausflug und am Abend ziehst du aus zu Caroline und mir. Heyyyyyy, Hella wird meine große SCHWESTER, freu!!! Der Ausflug nach Killarney mit dem atemberaubenden Wasserfall und dem Haus „Muckross“ war einfach unbeschreiblich. Irland ist so schön mit der grünen und traumhaften Natur!!! Wir hatten auch während der Busfahrt, dank der unterhaltenden Alison, unheimlich viel Spaß. Ich werde nie wieder das Lied „Molly Melone“ vergessen. Im Bus haben wir es gemeinsam zum ersten Mal an diesem Tag gesungen, sogar im Chorus Men vs. Women. Am Abend fand dann tatsächlich mein schneller Umzug zu Caroline und Hella statt. Mir tat mein Gastvater unheimlich leid, denn obwohl Anne am Morgen bekannt gegeben hatte, dass ich umziehen werde, wusste er von nichts. Angekommen bei Caroline wurde ich gleich typisch irisch herzlich empfangen und aufgenommen. Schnell wurden noch die Hausaufgaben erledigt, die uns Alison mitgegeben hatte.

Montag früh ging es pünktlich um 10 Uhr zum ersten Mal in die Schule, wo Alison und Anne uns schon erwarteten. Nach einem Kennenlernquiz wurde uns die Plattform Mahara nochmals erklärt und schon ging es in die Projektfindung, welche Freitagvormittag vorgestellt wurden. Ich werde einiges Erlerntes in der Schule, aber auch in den Modulen für die Grundbildung einsetzen und durchführen. Besonders spannend fand ich die APP „Kahoot“. Schade, dass wir nur 1,5 h am Donnerstag mit Brian hatten, von ihm hätte ich sicherlich viel mehr lernen können. Hilfreich war für mich auch der einmalige Englisch-Unterricht mit Deirdre in der Kleingruppe.

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Nach den Projektvorstellungen am Freitagvormittag hieß es für mich schon Abschied nehmen und wieder zurück nach Deutschland. Der eigentliche Taxifahrer hatte mich vergessen, aber wieder mal Dank Simone hatte ich ein Taxi gefunden. Der irische Taxifahrer hieß Martin und war ein absoluter Berlinfan. Da er Ende November wieder nach Berlin reisen wird, hat er von mir ein paar Tipps bekommen, was er sich unbedingt anschauen sollte und wir haben die deutschen Wörter „Glühwein“ und „Lebkuchen“ geübt. Besonders schmeichelnd war seine Bemerkung, dass ich gut Englisch spreche, ein Aufenthalt im Ausland tut nicht nur dem Lernzuwachs im blended learning gut, sondern auch den Sprachkenntnissen. Natürlich haben wir auch viel über die irische Kultur und das irische Schulsystem gelernt und um die irische Kultur noch besser kennenzulernen, standen auch einige Pubbesuche auf unserem Programm. Eine unvergessliche, aufregende und lernreiche Zeit ist nun zu Ende.

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Susann Wittig

Reisetagebuch für das Blue Training in Irland Oktober 2017

29.09.2017

Ankunft aller Teilnehmer in Tralee. Dort wurden wir von unseren Host-Families freundlich aufgenommen und verköstigt

 

30.09.2017

1. Ausflugstag nach Dingle und Umgebung

Erstes Treffen mit den Teilnehmern vor der Celtic School in Tralee.

Wir durften mit dem Bus einen Ausflug machen.

Das beinhaltete das Kultur-/ und Kennenlernangebot der Schule.

Unsere Reiseleitung „Alison“ war auch unsere Lehrerin. Sie war sehr informativ, lustig und sehr musikalisch.

Der erste Ausflug ging nach Dingle und an der Küste entlang mit einem Zwischenstopp an einem wahnsinnig tollen Strand.

Unsere Gruppe war sehr nett und alle aufgeregt in der neuen Umgebung.

Das Kennenlernen untereinander war mit den Ausflügen problemlos.

Die grüne Insel zeigt sich in ihren Farben. Grün und mystisch.

Wir waren sehr beeindruckt von der rauen See und der wilden Küste. Die Farbe der Insel zeigten sich bei aufreißender Wolkendecke.

In Dingle fand ein Foodfestival statt, durch das wir durch schlenderten. Ein lebendiges und buntes Völkchen war vor Ort.

Was nehmen viel Spaß und neue genussvolle Erfahrungen mit

 

01.10.2017

2. Ausflugstag nach Killarny und Muckross House, außerdem noch ein Abstecher nach Ross Castle

Was haben wir ein Glück!

Irland ist nicht nur nass, sondern zeigt sich auch ein bisschen sonnig.

Der Ausflug heute geht nach Killarney, ein sehr touristischer Ort, denn hier ist das Irland wohl am irischsten.

Die Landschaft natürlich grün, grün und blau das Wasser. Bisschen Berg und Wald. Wir wandern einen Rundweg in ein Wäldchen, sieht aus wie im Märchen. Das Moos wächst rund um den Baum an jedem Stein und bald an uns, wenn wir uns nicht beeilen.

Wer verloren geht sucht nach dem Nordmoos umsonst. Hier wächst es reichlich in jede Himmelsrichtung.

Der Wasserfall ist eine Augenweide und die Landschaft beim Abstieg auf dem Rundweg ein Traum. Oder fast wie am "Tegernsee“, meint Regina

Dann nach ein paar Bäumen weiter, ein Traumblick auf eine Filmkulisse.

"Muckross" the jewel in the crown of Killarny National Park.

 

02.-06.10.2017

Lernzeit beginnt:

Die nächsten Tage lernen wir

• Was brauche ich für eine Software?

• Wie finde ich die Teilnehmer?

• Welche Zielgruppe erreiche ich?

• Wie binde ich Mahara ein?

• Moodle Plattform: Lernmanagement

• Welche irischen Wörter habe ich gelernt?

• Füllwörter heben mich auf ein höheres Level in der Sprache und beleben das Gespräch

• Wie benutzte ich moderne Medien mit den Teilnehmern und wofür?

• Welche Lehrpädagogik nutze ich im Unterricht

• Welche Materialien sind authentische Unterrichtsmaterialien

• Wann setzte ich z.B. Musik im Unterricht an

• Spiele und Fragen um bessere Ergebnisse zu erzielen

 

Fazit:

Das Blue Training hat mehrere Lernbereiche erreicht

1.  die kulturelle Bereicherung durch das Lernen in einem anderen europäischen Land

2.  die unterschiedliche Sprache und der Erwerb eines breiteren Wortschatzes in Englisch

3.  Lehrmethoden mit modernen Mitteln

Was ich mitnehme ist eine große Bereicherung sowohl in der Sprache als auch in der Unterrichtung. Eine neue Idee habe ich auch. Vielleicht lässt sich mal ein Malkurs in dieser Traumlandschaft verwirklichen. Künstler vor Ort könnten evtl. den Raum zur Verfügung stellen, ansonsten bei schönem Wetter, malt die Gruppe im Freien.

Irene Nestler

My impressions about Ireland

I knew that Erasmus + Mobilitätsprojekt in such an amazing place as Ireland, was going to be excellent. In fact, it was. We experienced a lot of interesting things, from festivals and music, blended learning usability and technological strategies and tools from teaching or even just by living with a local family during one week.

So connecting with the language and the culture is how we spent the first weekend in Kerry, Ireland. We met the colleagues and the administrators of the group, the main teacher, Alison Boardman, members of the Celtic School of English and our host families, of course. Every step in the island was completely a learning experience.

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After that, the working time arrived and we concentrated ourselves in the course that took place every day, from 9:00 to 13:00 hs., with a lunch break in order to continue later on. I will write about the week and schedule now.

Our course related to learning languages through technology started already at Monday.

Fortunately, the lesson was what I expected: firstly, full of tips showing how to use technology; secondly, trying to think how we currently use technology in our own groups of students and how we'd like to improve our knowledge and skills. It was funny and dinamic! We took theorical contents, pragmatical ones and we worked in small groups to deeply develope our ideas. Already during the afternoon, we could fell the course was going through us as a thunder, so the best thing we did to take the best of it was trying to get tools, tips, tricks on how to manage technology and how to apply it with our students; besides from that, we cannot forget that we were really lucky of having the oportunity to enjoy the amazing Ireland, its views, its culture and its traditions!

During the second day, we discussed technological tools and ways to bring our students to the languages approach through digital device or literacies. It was very interesting because all the information that somehow we had from different backgrounds (as we are all interested on this topic) started to join itself and organize it in a kind of simphony of knowledge.

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By the afternoon, we were talking about irish culture and we saw a video of stadistics of Irish Education System; moreover, we read a text and we talked about some specific points, which were important for us. I was really surprised when I discovered Spanish is the first foreing language taught at irish schools.

I am very interested in Irish culture and as it is the second time I visit the country I feel that I already know some relevant information, what makes me feel pretty confident within my great colleagues! By the way, we had the opportunity to see our teacher playing irish music in a traditional pub, to learn how to dance folk music and how irish people interact in pubs as a place to socialize not regarding ages.

On Wednesday we all realized that “the must“ was preparing our projects, which we had to present on Friday.

Every new thing, every new step we make is very important and it increases our knowledge related to the field.

Moreover, all points of view are really useful. Because of that, other teachers called Dan and Brian arrived during those days to show us different ways to use technology and videos during lessons.

As I said, we have been working hard.

I remember we could feel Thursday was almost the final day. Our projects were supposed to be finished, otherwise, how were we going to be able to present them on Friday?

After hours of working in groups, each of us had a perspective to show. On Friday, I’ve focused on a grammar point called nominalisation to show an aspect of political discourse related to the idea of deleting agency; in addition, to explain how this kind of structure is used by and for the media.

What I have found very useful for increase our knowledge was the conference we attended at the College. The presentation was about interculturality and how to develop strategies to interact every time we had a group of people from different countries and cultures. As language teachers, this situation is one of the most common in class.

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Finally, as Friday was there, everyone had to make the presentation. The performance aspect of each presentation was very interesting and sharing points of view or comments from colleagues and administrators was also challenging in order to keep our progress going! Well, I must admite that during the time I talked I used all the technology I could. At the end, some of my colleagues and the teacher said mine was very "professional" (I love this word) which also means that I’ve learnt and applyed the new tools we’ve learnt during the BLUE experience so far.

Looking back, I can recognize that all the shared knowledge and the experience I had commented are really considerable in our professional carrers. I am looking forward to use them in several students group.

Then, all the presentations happened, we received a present from Bayerisher Volkshochschulverband and we said goodbye to each other. Great experience! I travelled, learnt, enjoyed and shared. Lovely thanks to Volkshochschule!

 

Vanesa Cotroneo

Irland – die grüne Insel – faszinierend, wundervoll, einfach unvergesslich!!!

10 unbeschreibliche Tage Irland, die leider viel zu schnell vorbeigegangen sind! Neben innovativer Technik, neuer Wege und Mittel, den Unterricht zu gestalten und digitale Medien sowohl im Unterricht als auch privat zu nutzen und unseren TN näher zu bringen, habe ich einen unglaublich tollen Einblick in ein Land voller Faszination erhalten. Nicht nur die unendliche Weite, die überall zu spürende Herzlichkeit der Menschen, die Luft, das Rauschen des Meeres und das überaus gute Essen haben dazu beigetragen, diese Reise für mich unvergesslich zu machen.

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Nachdem ich bereits am Donnerstag, 28. September mit dem Zug nach London gereist bin, ging es am Freitag, 29. September direkt per Zug und Fähre weiter nach Dublin. Nach wenigen Stunden Aufenthalt ging es endlich nach Tralee, wo mich meine Gastmama bereits erwartete, um mit mir gemeinsam nach Fenit zu fahren. Hier habe ich zusammen mit ihr, ihrem Mann, meiner Gastschwester und einem wunderschönen Hund die Woche verbracht. Ohne einen Moment des Zweifelns wurde ich augenblicklich herzlich in die Familie aufgenommen und hatte keine Sekunde das Gefühl, diese Menschen nicht schon seit Jahren zu kennen.

Am 30. September und 01. Oktober habe ich bei diversen Ausflügen die anderen TN kennengelernt – eine sehr heterogene, jedoch wundervolle Gruppe. Wir hatten viel Spaß zusammen und konnten viel voneinander lernen. Am Samstag ging es mit dem Bus Richtung Westen: erst Slea Head Drive, danach Dingle Food Festival. Ein wundervoller Tag, mit unvergesslichen Momenten, leckerem Bier, tollem Essen und das Herz berührender Musik.

Am Sonntag führte unser Weg nach Killarney: Wasserfall, Pferdekutschen, Muckross House, Sightseeing, Essen, gemeinsames Singen im Bus.

Am 02. Oktober war es dann soweit: Unsere Schulwoche konnte beginnen! Welch wundervolles Gebäude: klein, gemütlich, warm - ein unfassbar tolles Lernambiente, nicht zu vergessen die Herzlichkeit der LehrerInnen!

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Nachdem wir uns am Wochenende bereits kennenlernen konnten, war der Empfang sehr herzlich und auch die komplette Woche hat sich als lehrreich – sowohl zwischenmenschlich als auch Lernstoff betreffend – erwiesen.

Ich habe aus dieser Woche sehr viel für mich und meinen eigenen Unterricht mitgenommen. Der Unterricht bei verschiedenen LehrerInnen hat dazu beigetragen, dass wir stets, die unterschiedlichen Fachthemen betreffend, von Profis unterrichtet wurden. Auch das Bilden von Expertengruppen, das umgehende Feedback und der stetige Austausch miteinander, haben dazu beigetragen, dass keine Fragen offenblieben und wir optimal vorbereitet nach Hause fliegen konnten.

Nach einer letzten Zugfahrt durch dieses faszinierende, wundervolle Land und einer Nacht Aufenthalt in Dublin, ging es am 08. Oktober unter Tränen wieder zurück nach Deutschland.

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Irland wird immer einen Platz in meinem Herzen haben und ich freue mich bereits jetzt darauf, meine Gastfamilie wieder zu sehen und Irland wieder zu besuchen. Ich bin sehr dankbar, dass ich Teil dieses Projektes sein durfte und werde auch weiterhin sehr von dem Gelernten profitieren.

Eine tolle Reise, in ein atemberaubendes Land, die ich mir niemals schöner hätte träumen können!

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Simone Ruppert

Digital world – the future a step closer - Mein Aufenthalt in Tralee / Irland

Der Umgang mit Digitalen Medien ist in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern immer stärker auch als Lernvermittlung eingesetzt, ist es überaus wichtig hier den Anschluss bzw. den Überblick in diesem schnell wachsenden Markt zu behalten. Youtube, Sofatutor, Duden-Online, Mathegym und andere digitale Bildungsanbieter sind mir bereits vertraut und werden in meinem privaten Umfeld eingesetzt. Diese Art der Wissensvermittlung ist die Zukunft, denn sie birgt viele Vorteile wie u.a. Zeitersparnis und Flexibilität. Allerdings ist es m. E. weiterhin wichtig die persönliche Betreuung nicht aus den Augen zu verlieren. Daher bietet für mich blended learning hier eine optimale Kombination. Wollen wir doch nicht wie in einem Science Fiction Film Menschen nur noch vor Maschinen sitzend lernen sehen. Was nützt denn die digital erlernte Sprache, wenn kein Austausch mehr stattfindet. Daher war ich sehr gespannt, wie digitale Medien im Unterricht optimal eingesetzt werden können und auch neugierig, wie andere Länder diese Herausforderung annehmen.

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Mittendrin statt nur dabei!

Da ich in meinem täglichen Aufgabengebiet nicht direkt mit dem Unterrichten betraut bin, überlegte ich mir im Vorfeld meine persönliche Herangehensweise damit ich bei diesem Thema mittendrin statt nur dabei bin.

Ich habe vor meiner Abreise die verschiedenen Möglichkeiten der digitalen Wissensvermittlung genauer angesehen und die Lernplattformen meiner Kinder ausprobiert. Und ich freute mich, meine gesammelten Erfahrungen aus Anwendersicht, die vielen positiven Eindrücke, aber auch die Defizite und Schwierigkeiten sowie viele offenen Fragen mit nach Irland nehmen zu können.

Oftmals scheiterte ich daran, dass einfach zu viel Wissen vorausgesetzt wurde und es fehlte mir an der Empathie der Lernprogramme. Wenn ich etwas nicht gleich verstanden habe, dann gab es immer die gleiche Vorgehensweise des Programms, die mich motivieren sollte und mich aufforderte nicht aufzugeben. Ein „richtiger“ Lehrer kann hier viel besser agieren - das hat mich manchmal regelrecht zermürbt. Vielleicht ist dieses Phänomen aber auch meinem Alter geschuldet, dass ich ein persönlich gesprochenes Wort einfach mehr schätze.

Mein Weg war dann, dass ich mir Lerninhalte persönlich erklären ließ und im Anschluss das Erlernte noch einmal online wiederholt habe. Und das hat für mich super geklappt!

Bemerken möchte ich noch, dass für das Lernen mit digitalen Medien unbedingt eine gute und funktionierende Technik vorhanden sein muss. Diese sollte nicht veraltet sein und alle wichtigen Features aufweisen, sonst macht der Umgang mit der digitalen Lernwelt keinen Spaß und man gibt auf, bevor man sich durch die Plattformen durchgefuchst hat.

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Die Bells – meine Gastfamilie - ein herrliches Wochenende in der schönen Landschaft Irlands - das Kennenlernen von wertvollen Menschen J und viele Stunden im Klassenzimmer

Nach einer abenteuerlichen und amüsanten Reise mit meiner Kollegin Hella Krusche kam ich am Freitag bei meiner Gastfamilie in Tralee an. Hier wurde ich herzlich empfangen und der Funke war sofort übergesprungen. Was für ein Glück, wenn die Chemie von Anfang an stimmt. Es folgte ein schöner redseliger   und geselliger Abend im Kreise der Familie.

Samstag und Sonntag – mein Wochenende in Tralee und Umgebung

Mit dem Kleinbus fuhren wir am Samstag nach Dingle zum Foodfestival. Auf dem Weg dorthin machten wir viele Stopps zum Fotografieren der schönen Landschaft. Wir sahen das Meer und viele andere touristische Sehenswürdigkeiten. Alison, unsere Dozentin und Betreuerin der kommenden Woche, erklärte uns im Vorfeld organisatorisches und so fuhren wir mit unserem Reisebegleiter Peter von der Schule los.

Unsere Gruppe bestand aus Kursleiter/innen, vhs-Leitern und uns Mitarbeitern des bvv. Wir waren eine sehr illustre Gruppe und uns von Anfang an sympathisch – eine schöne Bereicherung für diese Reise!

Für mich war es eine große Freude die Künstlerin Rina und das Multitalent Susanne kennenzulernen ­ und wir werden nun wohl gemeinsam alt werden! Das Wetter war uns bestens gesonnen und wir erlebten einen herrlichen ersten Tag im schönen Irland.

Nun kannten wir uns etwas und die ersten Grüppchen bildeten sich, was sich auch sehr positiv auf unseren zweiten Ausflug auswirkte. Jeder hatte seinen Platz gefunden und als Ganzes war die Gruppe sehr harmonisch und gut aufeinander abgestimmt. Der zweite Ausflug führte uns nach Killarney zum Tork Wasserfall in den Nationalpark, zum Ross Castle (meinem persönlichen Downton Abbey) und nach Muckross House. Wir tranken Kaffee (die Iren können aber leider keinen wirklich guten Kaffee kochen) und dazu natürlich ein Stück sehr leckeren Traditionskuchen, und wir genossen die herrlich gestalteten Gärten. Hier erfuhren wir viel Wissenswertes über die Geschichte Irlands. Unsere Fotokameras der Handys waren ununterbrochen im Einsatz und jede Sehenswürdigkeit wurde eingefangen.

Die beiden ersten Tage klangen abends mit Besuchen in verschiedenen Pubs aus. Hier wurde für uns traditionelle Musik gespielt und der typische Riverdance gezeigt.

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In der Schule und die Projektarbeit

Nachdem alle organisatorischen Belange durch Alison erklärt wurden und der Wochenablauf besprochen war, ging es los mit den theoretischen Vorträgen, Gruppenarbeiten und dem Beginn der Projektarbeit.

Der Einsatz von digitalen Medien wurde uns nähergebracht und bildete die tägliche Diskussionsgrundlage. Behandelt wurden Themen wie Didaktik, Technologie, digitale Zukunft und digitaler Wandel. Aber auch die aktive Motivation der Kursleiter und der Teilnehmer wurde angesprochen. So haben doch viele Menschen noch große Scheu vor der digitalen Technik und deren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.

Unter anderem wurde uns erklärt, wie man sich mit den E-Portfolios auf Mahara auseinandersetzt. Zudem wurden uns viele weitere Lernplattformen wie u.a. Moodle oder edmodo nahegebracht.

Wir haben auch sehr viele praktische Tipps erhalten und es wurden uns weitere Apps, die den Unterricht auflockern können, vorgestellt. Einige dieser Plattformen empfand ich als eine deutliche Bereicherung und hoffe, diese setzten sich im Unterricht schon bald durch.

 

Die Nachmittage waren für die Projektarbeiten vorgesehen. Es gestaltete sich recht einfach, dass jeder Teilnehmer ein Thema für seine Projektarbeit fand und so bildeten sich einige Gruppen. Manche bevorzugten es aber auch alleine ein Projekt zu bearbeiten.

An den darauffolgenden Tagen hatten wir praktischen Unterricht bei verschiedenen Lehrern. Hierbei wurde uns gezeigt welchen sinnvollen Einsatz digitale Medien im Unterricht haben können.

Es wurde viel diskutiert. Allison zeigte uns verschiedene Möglichkeiten des digitalen Lernens und wie der optimale Umgang damit funktioniert. Es gab viele Partnerarbeiten und Vorträge. Wir erführen viel über das Arbeiten mit Lehrfilmen und lernten eine Quizplattform kennen. Es gab so viele Möglichkeiten wie welche Plattformen genutzt werden können und wir bekamen einen Einblick in die große Menge des Machbaren. Manche von uns besuchten einen einstündigen Sprachunterricht. Das erschien ab leider als viel zu kurz. Hier hätte mehr stattfinden können.

Jeden Nachmittag arbeiten alle an ihren Projekten. In unserem Projekt ist besonders Susanne eifrig dabei und setzte unsere zahlreichen Ideen schnell um. Nach vielen Stunden nahm das Projekt eine gute Form an. Wir waren mit Feuereifer dabei. Ich hatte Glück in dieser Projektgruppe zu sein, denn ich konnte hier viele positive Eindrücke sammeln und war auch von der lösungsorientierten Herangehensweise begeistert.

Es ist sehr spannend, wenn keine Gruppe weiß was die andere erarbeitet. Wir waren sehr neugierig, was wir am Freitag zu sehen bekämen. Alle sind mit vollem Eifer dabei und sie Stimmung ist prima.

Am letzten Schultag werden die einzelnen Projekte vorgetragen. Jede Gruppe hatte ein gutes Ergebnis erzielt. Wir sahen, wie erfahrene Teilnehmer ihre Medien routiniert einsetzten und waren erstaunt über die aufgezeigten Möglichkeiten. Aber auch Teilnehmer die zaghaft mit der Materie umgingen zeigten uns Lernformenkombinationen auf und gaben Tipps. Jede Präsentation war gespickt mit vielen guten Ideen und ich nahm sehr viele Anregungen mit nach Hause.

Erwähnen möchte ich noch die herrlichen Abende in der Gruppe in den Pubs und die schönen Stunden in meiner lieben Gastfamilie. Besondere Momente, die ich nie vergessen werde, habe ich mit Rina und Susanne erleben dürfen und freue mich heute schon auf ein Wiedersehen.

Fazit

Die Woche in der Celtic School in Tralee hat mir gezeigt, wie digitale Medien an den Volkshochschulen einzusetzen sind, Lerninhalte optimal vermittelt werden können und was die Kursleiter/-innen noch an Fortbildungsangeboten und -hilfen benötigen.

Mir wurde klar, wie ich in meinem Arbeitsfeld unterstützend tätig werden kann und welche Fortbildungen hierbei angeboten werden sollten.

Ich werde meine Eindrücke und Erfahrungen an meine Kolleginnen und Kollegen kommunizieren und Anregungen weitergeben.

Die Woche in Irland war für mich eine intensive und persönliche Bereicherung und hat mir ein breites Spektrum im Bereich des digitalen Lernens vermittelt.

Auch der direkte Austausch mit Kolleginnen und Kollegen stellte für mich einen deutlichen Mehrwert dar.

Den Abschuss meiner Irlandreise krönten noch zwei Tage in Dublin mit Hella – only shopping und sightseeing!

Mein besonderer Dank gilt der Abteilung Wissensmanagement unter der Leitung von Hella Krusche, die diesen wertvollen Austausch erst ermöglichte. Besonders dankbar bin ich Claudia Graab für Ihre perfekte und hervorragende Organisation und ihren fürsorglichen Einsatz. Ich weiß wie viel Herzblut Claudia in diese Projekte steckt und sage herzlichen Dank, Claudi!

Regina Knoll

My impressions about Ireland and the BLUE experience

Erasmus+ Mobilitätsprojekt: Teaching through Technology in Kerry, Ireland, October 2017

I knew that Erasmus + Mobilitätsprojekt in such an amazing place as Ireland, was going to be excellent. In fact, it was. We experienced a lot of interesting things, from festivals and music, blended learning usability and technological strategies and tools from teaching or even just by living with a local family during one week.

So connecting with the language and the culture is how we spent the first weekend in Kerry, Ireland. We met the colleagues and the administrators of the group, the main teacher, Alison Boardman, members of the Celtic School of English and our host families, of course. Every step in the island was completely a learning experience.

After that, the working time arrived and we concentrated ourselves in the course that took place every day, from 9:00 to 13:00, with a lunch break in order to continue later on. I will write about the week and schedule now.

Our course related to learning languages through technology started already on Monday.

Fortunately, the lesson was what I expected: firstly, full of tips showing how to use technology; secondly, trying to think how we currently use technology in our own groups of students and how we'd like to improve our knowledge and skills. It was funny and dynamic! We took theoretical contents, pragmatical ones and we worked in small groups to deeply develope our ideas. Already during the afternoon, we could feel the course was going through us as a thunder, so the best thing we did to make the best of it was trying to get tools, tips, tricks on how to manage technology and how to apply it with our students; besides from that, we cannot forget that we were really lucky to have the opportunity to enjoy the amazing Ireland, its views, its culture and its traditions!

During the second day, we discussed technological tools and ways to bring our students to the languages approach through digital devices or literacies. It was very interesting because all the information that somehow we had from different backgrounds (as we are all interested in this topic) started to join itself and organize in a kind of symphony of knowledge.

By the afternoon, we were talking about Irish culture and we saw a video of statistics of the Irish Education System; moreover, we read a text and we talked about some specific points, which were important for us. I was really surprised when I discovered Spanish is the first foreign language taught at Irish schools.

I am very interested in Irish culture and as it was the second time I visited the country I felt that I already knew some relevant information, which made me feel pretty confident among my great colleagues! By the way, we had the opportunity to see our teacher playing Irish music at a traditional pub, to learn how to dance to folk music and how Irish people interact in pubs as a place to socialize not regarding ages.

On Wednesday we all realized that “the must“ was preparing our projects, which we had to present on Friday.

Every new thing, every new step we make is very important and it increases our knowledge related to the field.

Moreover, all points of view are really useful. Because of that, two other teachers, Dan and Brian, arrived during those days to show us different ways to use technology and videos during our lessons.

As I said, we have been working hard, and I will share some pictures of that with you.

 Bild 1 klein.jpg.30     Bild 2 klein.jpg.20               

Bild 3 klein.jpg.20I remember feeling like Thursday was almost the final day. Our projects were supposed to be finished, otherwise, how were we going to be able to present them on Friday?

After hours of working in groups, each of us had a perspective to show. On Friday, I’ve focused on a grammar point called nominalisation to show an aspect of political discourse related to the idea of deleting agency; in addition to that, I explained how this kind of structure is used by and for the media.

What I have found very useful for increasing our knowledge was the conference we attended at the College. The presentation was about interculturality and how to develop strategies to interact every time we had a group of people from different countries and cultures. As a language teacher, this situation is one of the most common in class.

Finally, as Friday was there, everyone had to make the presentation. The performance aspect of each presentation was very interesting and sharing points of view or comments from colleagues and administrators was also challenging in order to keep our progress going! Well, I must admit that during the time I talked I used all the technology I could. At the end, some of my colleagues and the teacher said mine was very "professional" (I love this word) which also means that I’ve learnt and applied the new tools we’ve learnt during the BLUE experience so far.

Looking back, I realise that all the shared knowledge and the experience are really important in our professional careers. I am looking forward to use them in several students group.

Then, after all the presentations, we received a present from the Bayerischer Volkshochschulenverband and we said goodbye to each other. Great experience! I travelled, learnt, enjoyed and shared. Lovely thanks to Volkshochschule!

 Vanesa Cotroneo

 

Die grüne Insel

Das Abenteuer begann am Freitag, den 29.09.2017. Mit großer Vorfreude und Erwartung, was ich alles erleben werde, welche Leute dort im Kurs sind und wie Irland ist, machte ich mich auf den Weg nach Irland. Let´s go!

Bild 1.jpg.10In meiner Schule hatten alle Verständnis für meine Reiseaufregung und ich konnte um 10.30 Uhr nach Hause gehen. Schnell noch die restlichen Sachen gepackt und dann wurde ich um 12.30 Uhr von meinem Sohn, meiner Schwiegertochter und meiner Enkelin abgeholt. Auf dem Weg zum Flughafen hatte ich große Panik, dass ich auch meinen Flieger verpasse – wie es bereits unserer Valentina passierte. Zum Glück hatte ich am Vorabend bereits meinen Check-In erledigt und konnte jetzt schnell mein Gepäck noch am Drop-In-Bag Schalter abgeben. Kurz durch die Sicherheitsschleuse und auf zum Flieger. Mit 40 Minuten Verspätung ging es dann endlich los. Angekommen in Dublin ging die Rennerei dann erst richtig los. Raus aus Terminal 1, ewig laufen zum Terminal 2. Das Handy fast leer und der Drop-In-Bag-Computer funktionierte nicht. Ich musste mein Handy kurz laden und endlich war ich mein Gepäck los und konnte mich durch die Sicherheitsschleuse quälen. Der eigentliche Schock erwartete mich jedoch erst noch… Der Flieger sah aus wie ein Kriegsbomber, gefühlte 100-mal neu verschweißt mit Propellern. Oh mein Gott. Mit ohrenbetäubendem Lärm ging es dann Richtung Kerry Airport. Dort hatte ich eine schweißtreibende Taxifahrt zu meiner Gastmutter, die mich sehr herzlich mit leckerem Essen empfing. Endlich in Tralee.

Das Wochenende war toll organisiert mit einem Wahnsinnsausflugspaket. Pünktlich ging es am Samstagmorgen los die Küste entlang. Nach einigen Fotosessions und einem Strandbesuch mit kleiner unfreiwilliger Badeeinlage wurden wir vom Bus nach Dingle zum Streetfood-Festival gebracht. Bei strahlendem Sonnenschein futterten wir uns durch das süße Fischerdorf. Unseren gemeinsamen Abend ließen wir im Pub ausklingen. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende…

 

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Der Sonntag startete wieder mit einer Fahrt mit dem Bus, dieses Mal lernten wir unsere Schulleiterin Alison kennen. Heute war Alison mit dem Guidetour Hat (Kappe) unterwegs und zwischendurch wechselte sie zum Musician Hat J Richtung Killarney hinauf zu den Wasserfällen (Torc Waterfall), anschließend weiter mit einem Fußmarsch zum Muckross House, leckerem Kaffepäuschen, einem Abstecher zur Burg Bunrower. Mit einer ergiebigen Shoppingtour durch Killarney endete der zweite Irlandtag.

 

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Tag 3 begann um 9.30 in der Celtic School of English. Dort begrüßte uns Allison freudig – heute mit dem Schulleiter HAT. Nach kurzer Einführung und Besprechung über den Ablauf ging es dann los mit Spielen, die wir auch im Unterricht in unseren Kursen gut verwenden können. Nach der Mittagspause ging es dann kurzweilig und interessant weiter für uns. Einige starteten gleich zur Shopping Tour zu Pennys und wir ließen den ersten Schultag im Pub (Pöööb) ausklingen.

Tag 4 (Dienstag) begann wieder mit einigen Auflockerungsspielen und der Einteilung in unsere Projekte (OMG). Am Nachmittag besuchte uns Dan im Unterricht und ließ uns spannende Momente in Bezug auf Filme, Medien und Schule erleben. Das Projekt nahm langsam Formen an und jeder freute sich auf den gemeinsamen Pub-Abend mit Allison und Band. Trotz Mega-Erkältung lieferte sie eine tolle Musikshow ab und es war wieder ein rundherum gelungener Tag für mich.

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Tag 5 (Mittwoch) Das Projekt ließ uns kaum durchschnaufen. Die Mittagspause war zum Glück länger und ich konnte eine Pizza genießen. Wir hatten um 16 Uhr zwei tolle Stunden mit einem jungen Lehrer, der so spannende Einblicke in Unterrichtsmethoden gewähren ließ, dass ich glatt seinen Namen (hieß er Craig? Oder ne, das ist doch der Schauspieler von James Bond) vergessen habe und die Zeit sowieso. Abends um 18 Uhr ging es für ein paar Freiwillige und mich dann noch zur Universität zu einem Vortrag über digitale Medien. Es wurde schon recht zäh und lang und wir waren froh, endlich um 21 Uhr ins Pub zu kommen. Dort spielten zwei wunderbare, junge Musiker und wir hatten mit Thomas einen lustigen Abend.

Tag 6 (Donnerstag) Projekt, Projekt, Projekt… Die Köpfe rauchten und wir mussten leider J den Nachmittag und Abend beim Shopping ausklingen lassen.

Zusammenfassend bis jetzt eine sehr informative, kurzweilige Fortbildung mit tollen Unterrichtsideen und anwendbaren Tools für meinen Unterricht. Spannend für ein relativ breites Publikum im Kurssegment.

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Tag 7 (Freitag), oh mein Gott, das Projekt. Alle meisterten ihre Aufgabe wunderbar und wir beendeten unseren Schultag mit einem schönen Foto, Molly Malone und …. SHOPPING mit meinen beiden lovely girls<3.

Abendlicher Ausklang im Pub mit großer Wehmutsstimmung und toller Band.

Tag 8 (Samstag), der Abreisetag. Nachdem ich die halbe Nacht versucht hatte, den Koffer zu schließen und mir letztendlich doch von meiner Gastmutter eine Tasche ausborgen musste, stand ich pünktlich um 6.30 Uhr am Gate

Im Airport Kerry. Wieder ging es mit dem Nachkriegsbomber zurück Richtung Dublin. Leider haben Regina, Hella, Thomas und ich uns verpasst, doch trotzdem hatte ich einen wunderbaren Sightseeingtag in der irischen Hauptstadt. Die Tour mit dem grünen Doppeldecker war toll und ich war schon am Schwitzen, dass ich meinen Flieger nach Hause nicht verpasse. Wir erinnern uns? Jaaa, Valentina lost in Munich!

Im Vorfeld hätte ich persönlich die Teilnehmer gerne früher „kennengelernt“, um eventuell schon gemeinsam Flüge buchen zu können oder sich auszutauschen, da das Webinar relativ kurz vor der Abreise war. Insgesamt eine gelungene, für mich sehr bereichernde Fortbildung mit tollen Menschen, mit denen ich gerne weiterhin den Kontakt pflegen möchte.

Vielen Dank an ALLE!

Susanne Leja-Hengge

BLUE Digital Learning on the Green Island

Ganz im Südwesten der ‚Grünen Insel‘ Irland hatten wir die Gelegenheit, nach einem Wochenende irischer Kultur uns in digitalen Lerntechniken weiterzubilden.

Bild 1 klein.jpg.27„Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Dieses Zitat bewog mich, mich für das Erasmus+ Mobilitätsprojekt anzumelden, denn ich erkannte die Notwendigkeit, meine Online- und Medienkompetenz zu vertiefen. Oder sollte ich in meinem Fall lieber sagen, aufzubauen?

Ich bin überzeugt, dass es heutzutage in den modernen Unterricht gehört, digitale Elemente miteinzubeziehen.

Ebenfalls erhoffte ich mir, die Unterrichtsgestaltung mit Hilfe digitaler Elemente zu erleichtern. Dies im Rahmen eines englisch sprachigen Aufenthalts in Irland, als Englischdozentin, machten dieses Programm für mich maßgeschneidert.

So ging es Ende September auf nach Irland, auf die Grüne Insel, zu dem offensten, freundlichsten und herzlichsten Volk, welches ich je kennengelernt habe.

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Unser Programm begann mit einem kulturellen Wochenende. Am ersten Tag bekamen wir ein Stück der zauberhaften Westküste zu sehen, Auf dem Slea Head Drive und auf dem Food Festival in Dingle konnten wir zum ersten Mal die herrliche irische Atmosphäre erleben.

Bild 4 klein.jpg.7Am nächsten Tag durften wir den Killarney Nationalpark mit seinem idyllischen Wasserfall Torc bewundern. Im herrschaftlichen Garten des Muckross House, in dem schon Queen Victoria zu Besuch war, legten wir eine Pause ein.

Mit dem Besuch des Ross Castles, erbaut im 15. Jahrhundert, beendeten wir unsere kulturelle Reise.

Am Montag begann dann der Unterricht. Alison, die wir gestern noch als unsere Reiseleiterin erlebt hatten, wurde nun unsere Lehrerin. Sie machte uns vertraut mit verschiedenen digitalen Werkzeugen. Besonders gefielen mir Apps wie Kahoot! und Ted Talks. Mit diesen Werkzeugen wird die Unterrichtsvorbereitung enorm erleichtert und der Unterricht selber lebendiger und abwechslungsreicher.

Bild 5 klein.jpg.3In einer weiteren Stunde stand das Thema Authentic Materials auf dem Programm. Gemeinsames Brainstorming ergab Ideen wie Kochrezepte, Liedertexte, Zeitungen, Broschüren, Beipackzettel, Bedienungsanweisungen uvm.

Von Brian, einem weiteren Lehrer, erhielten wir den Tipp: “ask your students strange questions, completely out of the context, in the middle of the lesson, in order to get them out of their comfort zone, because "getting comfortable means getting lazy." If my students could hear that ...

Brian taught us about the use of films in the classroom. Different films were shown and introduced to us with various tasks. Since we were allowed to do these activities as well, we had fun while learning and gathering new ideas for our own courses.

Der zweite Baustein unseres Unterrichts bestand aus eigenständiger Projektarbeit. So arbeitete jeder eigenständig ein Projekt aus, seinen Bedürfnissen entsprechend, welches am letzten Tag präsentiert wurde. Damit bekamen wir einen umfangreichen Ausblick auf die verschiedenen Möglichkeiten.

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Dieses Programm hat mich sehr inspiriert, doch den nachhaltigsten Eindruck hat bei mir meine herzliche irische Familie hinterlassen, die mich, dadurch, dass sie mich überall mit hingenommen hat, z.B. zum Irish Football, Rugby …, am irischen Leben hat teilnehmen lassen. Ich denke, die europäische Verständigung und ein Zusammenrücken der einzelnen Länder in Europa kann mit solchen Programmen wunderbar gefördert werden. Danke für diese „süße“ Erfahrung!

Peggy Münch